0:2 gegen Augsburg – EHC zu Hause weiter sieglos
Wolfsburg Der EHC Wolfsburg bleibt vorerst im Tabellenkeller der Deutschen Eishockey-Liga.
Die ohne Acht angetretenen Grizzlys kämpften, verloren aber gegen Augsburg 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) und bleiben daheim sieglos.
Brian Roloff und Peter MacArthur trafen vor 2895 Zuschauern für die Gäste.
EHC-Trainer Pavel Gross musste aufgrund der Ausfälle drei neue Angriffsreihen kreieren. Entsprechend schwer fand sein Team ins Match. Durch zwei Strafzeiten in den ersten sieben Minuten befanden sich die Gastgeber gleich unter Druck. Aber im Vergleich zu den bisherigen Heimspielen kämpften und rannten sie. „Eishockey arbeiten, nicht spielen“, hatte ihr Coach gefordert – und offenbar Gehör gefunden.
In EHC-Überzahl checkte der Augsburger Peter Flache Verteidiger Benedikt Schopper gegen den Kopf und bekam 2+10 Minuten. Schopper konnte weitermachen, sein Team spielte nun 39 Sekunden 5 gegen 3. Als die Panther wieder zu viert waren, hätten Kai Hospelt und Robbie Bina mit ihrer Doppelchance fast die Führung erzielt (16. Minute).
Im zweiten Drittel machte die dritte Reihe mit Sebastian Furchner, Patrick Pohl und Christoph Höhenleitner Alarm. Bei ihren Wechseln in der 23. und 28. Minute hatten zweimal Pohl und zweimal Furchner das 1:0 auf den Schlägern. Sie entfachten Stimmung auf den Rängen. Ausgerechnet in diese Drangphase fiel der Augsburger Führungstreffer durch Roloff (31.). Benedikt Kohl hatte den Puck vor dem Tor noch unglücklich abgefälscht.
Gross reagierte, stellte Rechtsaußen Furchner wieder neben Hospelt, Greg Moore musste weichen. Aber die letzte dicke Chance vor der zweiten Pause hatten die Gäste. Nach Daryl Boyles Schuss (38.) krachte der Puck an die Latte und von dort auf die Torlinie.
Im Schlussdrittel bereitete Ex-Grizzly Stephen Werner MacArthurs 2:0 (52.) vor. Das war’s, weil der EHC derzeit in der Offensive harmlos ist.
Das wurmte auch den Trainer: „Wenn du nur mit neun Stürmern spielst, brauchst du alle auf dem Eis. Hast du dann aber drei Passagiere dabei, kannst du nicht viel machen“, sagte Gross angefressen. „Bei nur zwei Gegentoren zu Hause sollte es für Punkte reichen.“
