Riesige Freude über erstes Sechs-Punkte-Wochenende

Wolfsburg  Das erste Sechs-Punkte-Wochenende gab es für den EHC Wolfsburg.

EHC-Torwart Daniar Dshunussow (Zweiter von rechts) zeigte gegen Iserlohn eine bärenstarke Leistung.

Foto: Gades/regios24

EHC-Torwart Daniar Dshunussow (Zweiter von rechts) zeigte gegen Iserlohn eine bärenstarke Leistung. Foto: Gades/regios24

Die Grizzlys besiegten am Sonntag die Iserlohn Roosters mit 4:1 (0:0, 0:0, 4:1) und verließen dadurch das Tabellenende in der Deutschen Eishockey-Liga.

Wie schon beim 4:3-Erfolg am vergangenen Freitag in Augsburg schossen die Wolfsburger alle vier Treffer im letzten Drittel. Zunächst mussten sie vor 1508 Zuschauern in der Eis-Arena aber das 0:1 durch Robert Hock verkraften (46. Minute). Danach drehten Matt Dzieduszycki (49.), Aaron Brocklehurst (54.), Kai Hospelt (58.) und Vincenz Mayer (58.) die Partie.

Die Wolfsburger waren über 60 Minuten die klar bessere Mannschaft und hatten noch weitere gute Möglichkeiten. Die beste Chance vergab Benedikt Kohl, der nur den Pfosten traf (52.).

„Wir freuen uns natürlich riesig über das Sechs-Punkte-Wochenende“, sagte EHC-Trainer Pavel Gross, der seinem Torwart Daniar Dshunussow ein Extralob aussprach. „Er hat sehr gut gehalten.“ Gross fordert von seinen Jungs auch in den nächsten Spielen ähnliche Leistungen: „Wir müssen weiter marschieren. Es ist noch ein sehr, sehr weiter Weg.“ Der Abstand auf den ersten Pre-Play-off-Platz verkürzte der EHC auf neun Punkte. „Ich hoffe, dass jetzt die Gewinner-Mentalität zurück ist“, sagte Dshunussow nach dem vierten Heimsieg in dieser Saison.

Nach sieben Minuten hätte Dzieduszycki den EHC in Führung bringen müssen, traf aber das leere Tor nicht. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die Grizzlys klar überlegen. Allerdings verschliefen sie den Start ins zweite Drittel. Innerhalb von 30 Sekunden scheiterten die Iserlohner Mike York, Mark Bell und Derek Peltier an Dshunussow (21.). Danach spielte wieder nur der EHC. Doch Hospelt (25.), Greg Moore (26.) und Sebastian Furchner (35.) trafen nicht ins Tor.

Auch den Schock durch Hock, der Mark Ardelans Schuss zum 0:1 abfälschte (Dshunussow: „Aus meiner Sicht war es ein Schlittschuhtor“), steckte der EHC weg. Innerhalb von knapp zehn Minuten zogen die Wolfsburger verdient auf 4:1 davon.

„Es ist sehr wichtig, 60 Minuten gut zu spielen“, sagte Gross, dem vor allem die zweiten 30 Minuten seiner Mannschaft gefallen haben. „Da haben wir gutes Eishockey gespielt und für den Gegner wenig Chancen zugelassen“, lobte der Coach seine Spieler.

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