Wenn das Scheunentor keine Einschusslöcher hat …

Wolfsburg  Hier kommen zwei weitere Gründe für die Krise des EHC Wolfsburg: Starstürmer außer Form und Powerplay schwach – davon handelt Teil 2 der WN-Analyse.

Außer Form: EHC-Star Norm Milley.

Foto: imago

Außer Form: EHC-Star Norm Milley. Foto: imago

Der EHC Wolfsburg hatte sich in den vergangenen Jahren den Ruf eines Spitzenteams in der Deutschen Eishockey-Liga erarbeitet. In dieser Saison wird er seinen Ansprüchen bislang nicht gerecht. Nur Platz 13 nach 20 Spielen – die Play-off-Ränge drohen, außer Reichweite zu geraten.

Höchste Zeit für eine Analyse der sportlichen Krise der Grizzlys. Heute im zweiten Teil unserer vierteiligen Serie: die Offensive. Nicht nur der letztjährige Topscorer und der Toptorjäger der DEL treffen zurzeit zu selten ein Scheunentor. Aber vor allem sie…

Das ist keine neue Erkenntnis: Das einstige Wolfsburger Traumduo hat Ladehemmungen. Vor allem der Kanadier Norm Milley, aber auch Kai Hospelt machen kaum noch den Unterschied zugunsten des EHC aus. Im Gegenteil: Milley stand bei so vielen gegnerischen Treffern auf dem Eis, dass sein Plus-Minus-Wert (Differenz eigene Tor zu gegnerischen Toren bei gleicher Anzahl Spieler auf dem Eis) auf -13 fiel. Schlechter ist kein Spieler in der DEL. Auch Hospelt (-4) ist nicht im Plus.