Ex-Panther Vogl sichert EHC drei Punkte

Wolfsburg  Der Torwartwechsel hat sich ausgezahlt: Mit dem ehemaligen Panther Sebastian Vogl im Kasten gewann der EHC Wolfsburg in Ingolstadt mit 3:0.

Kein Durchkommen: EHC-Torwart Sebastian Vogl (links) ließ keinen Ingolstädter Treffer zu.

Foto: Fehrmann

Kein Durchkommen: EHC-Torwart Sebastian Vogl (links) ließ keinen Ingolstädter Treffer zu. Foto: Fehrmann

Ausgerechnet Ex-Panther Sebastian Vogl sichert dem EHC Wolfsburg wichtige drei Punkte in Ingolstadt. Der Eishockey-Erstligist gewann am Dienstagabend mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0). Für den Torwart war es in seinem zweiten Grizzly-Pflichtspiel das erste Zu-Null-Spiel.

Matt Dzieduszycki mit seinem fünften Saisontor, Benedikt Schopper, dessen Pass Ingolstadts Derek Hahn mit dem Schlittschuh unglücklich ins eigene Tor beförderte, und Sebastian Furchner mit einem „Empty-Net-Goal“ waren für den EHC erfolgreich. Eine Überraschung hatte es zudem schon vor dem Match gegeben: Der zuletzt verletzte Mittelstürmer Niko Dimitrakos feierte sein Comeback. Das hatten die Verantwortlichen eigentlich erst für Freitag in Aussicht gestellt gehabt.

Trainer Pavel Gross wechselte nach zuvor fünf Spielen in Folge für Daniar Dshunussow den Torwart. Er setzte offenbar auf Vogls Vergangenheit. Der hatte zwischen 2003 und 2009 im Kader der Ingolstädter gestanden. Allerdings kam er für die Panther nur zu 26 Einsätzen in der DEL, schaffte den Durchbruch nicht. Gross’ Konzept ging auf: Vogl nutzte die Chance, um seinem ehemaligen und aktuellen Arbeitgeber zu zeigen, dass er die Klasse fürs Eishockey-Oberhaus besitzt.

Die Null steht hinten – so stellt sich Wolfsburgs Trainer sein Grizzly-Hockey vor. Auch die erneut veränderten Abwehrblöcke trugen ihren Teil dazu bei, hatten aber Glück, dass Hahn kurz vor Ende des ersten Drittels nur den Pfosten traf. Die bis dato zu Hause ungeschlagenen Panther zeigten sich erstaunlich zahnlos. Das Fehlen des Ex-Wolfsburgers John Laliberte (Gehirnerschütterung) machte sich bemerkbar.

Von Beginn präsentierte sich der immer noch von sieben Ausfällen geschwächte EHC-Kader bissiger als der Gegner. Auch der gegen Augsburg (Endstand 0:2) schwache Greg Moore meldete sich zurück. Nur ein Tor wollte ihm nicht gelingen. Er fand in Torwart Ian Gordon (23., 24. und 26. Minute) seinen Meister.

Der musste sich in EHC-Überzahl aber erst Dzieduszycki (32.) geschlagen geben, und kassierte dann auch noch das eigentliche Eigentor (36.), das es im Eishockey statistisch aber nicht gibt. Beim dritten Wolfsburger Treffer stand Gordon nicht mehr auf dem Eis. Die Panther hatten ihn zugunsten eines sechsten Feldspielers herausgenommen. Der Plan ging aber nicht auf. Die Grizzlys landen einen wichtigen Befreiungsschlag.

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