EHC-Profi Walter erleidet Fingerbruch

Wolfsburg  Zum zweiten Mal in Wolfsburg, zum zweiten Mal gleich verletzt: Martin Walters Engagement beim EHC steht erneut unter keinem guten Stern.

Verletzt: EHC-Verteidiger Martin Walter findet in Wolfsburg offenbar nicht sein Glück.

Foto: Christian Buchler

Verletzt: EHC-Verteidiger Martin Walter findet in Wolfsburg offenbar nicht sein Glück. Foto: Christian Buchler

Nächster Schock für den EHC Wolfsburg: Verteidiger Martin Walter hat sich im Training einen doppelten Fingerbruch zugezogen und fällt mindestens vier Wochen aus. Auch das zweite Engagement des Deutsch-Tschechen beim Eishockey-Erstligisten verläuft unglücklich.

Die als relativ harmlos eingeschätzte Handverletzung Walters aus dem Dienstag-Training entpuppte sich bei der Untersuchung im Wolfsburger Klinikum als schwerwiegend. Gestern sagte Sportdirektor Charly Fliegauf seufzend: „Möglich, dass Martin sogar operiert werden muss.“ Walter kam wegen akuter Personalnot in der Abwehr erst vergangene Woche als kurzfristige Nachverpflichtung, absolvierte am Wochenende gleich beide Spiele für die Grizzlys. Die statteten ihn vorerst mit einem Vertrag bis Ende November aus. Die meiste Zeit des Zeitraums wird Walter nun zuschauen müssen.

Ähnlich war sein erstes Kurz-Engagement in Wolfsburg verlaufen. Bereits im Oktober 2010 hatte ihn der EHC nachverpflichtet und ihm einen Probevertrag gegeben. Da zog er sich gleich in seinem ersten Match für den EHC eine schwere Sprunggelenksverletzung zu. Die Grizzlys verlängerten anschließend nicht mit ihm.

Um wenigstens wieder auf sechs Verteidiger am Wochenende zu kommen, lässt der EHC Youngster Kilian Keller (ausgeliehen an Füssen) einfliegen. Die verletzten Rainer Köttstorfer, Armin Wurm und Christopher Fischer stehen noch nicht wieder zur Verfügung.

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