Gross heizt das Torwartduell weiter an

Wolfsburg  Daniar Dshunussow oder Sebastian Vogl – der Zweikampf um den Stammplatz im Tor des EHC Wolfsburg geht in Krefeld in die nächste Runde.

Darf heute gegen Krefeld erneut ran: Torwart Daniar Dshunussow will seinen Status als Nummer 1 des EHC verteidigen.

Foto: Priebe/regios24

Darf heute gegen Krefeld erneut ran: Torwart Daniar Dshunussow will seinen Status als Nummer 1 des EHC verteidigen. Foto: Priebe/regios24

Die Vorbereitung des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg geht auf die Zielgeraden. Vier Testspiele in zehn Tagen bestreiten die Grizzlys noch vor ihrem Liga-Auftakt am 14. September in Hamburg. Am Freitag von 19.30 Uhr an gastieren sie beim DEL-Konkurrenten Krefeld Pinguine. Da geht der Zweikampf im Tor munter weiter.

Die bisherige Nummer 1, Daniar Dshunussow, gegen Neuzugang Sebastian Vogl – bisher lieferten beide Schlussmänner gute Leistungen in den Tests ab. Trainer Pavel Gross hat bereits festgelegt, wer in welchem ausstehenden Test im Kasten steht. Am Freitag in der Krefelder Rheinlandhalle darf zum zweiten Mal in Folge Dshunussow spielen. Sonntag (16.30 Uhr) in Iserlohn darf Vogl ran. Der ehemalige Landshuter ist auch fürs vorletzte Testspiel in Hannover (Freitag, 7. September, 19.30 Uhr) vorgesehen. Aber: Den ersten und einzigen Heimtest gegen Iserlohn am Sonntag, 9. September (18.30 Uhr), absolviert wiederum Dshunussow, der dann fünf der neun Vorbereitungsmatches bestritten haben wird.

Es sieht danach aus, dass Dshunussow zu Saisonbeginn noch einen Bonus besitzt. Der Coach heizt das interne Duell jedoch weiter an, will mit seiner Entscheidung noch warten. „Wer am Ende die Nase vorn hat, wird sicherlich noch nicht an diesem Wochenende entschieden. Der Zweikampf ist offen. Ich möchte sehen, dass sich Daniar und Sebastian gegenseitig antreiben, damit die Mannschaft am Ende der Gewinner ist“, sagt Gross.

Nach zwei Siegen in Dänemark und zwei Erfolgen aus drei Partien in der Schweiz testet der EHC nun nur noch gegen Liga-Rivalen. „In den Spielen sehen wir, wo wir stehen.“ Bis auf die langzeitverletzten Armin Wurm und Christopher Fischer sind alle Spieler an Bord. Von Umstellungen in den Blöcken und Reihen sieht Gross ab. Eingespielt ist auf jeden Fall Krefelds Top-Formation. Herberts Vasiljevs, Daniel Pietta, Boris Blank und das Verteidigerduo Dusan Milo und Richard Pavlikovsky blieben. „Krefeld gibt seinen Schlüsselspielern sehr viel Eiszeit, spielt viel mit nur drei Reihen.“ Gross indes bevorzugt vier Reihen, damit seine Spieler Kraft für ihr Tempo-Eishockey haben.

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