Furchner kämpft um Platz im WM-Kader

Wolfsburg  EHC-Profi Sebastian Furchner hofft noch auf einen Platz im deutschen WM-Kader. Doch für den Stürmer wird es knapp.

Im zweiten Testspiel gegen Russland konnte sich EHC-Profi Sebastian Furchner (links) immerhin als Vorlagengeber feiern lassen.

Foto: imago

Im zweiten Testspiel gegen Russland konnte sich EHC-Profi Sebastian Furchner (links) immerhin als Vorlagengeber feiern lassen. Foto: imago

Vier Tage hatte Sebastian Furchner Zeit zum Abschalten. Der Profi des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg war zwischen zwei Lehrgängen der deutschen Nationalmannschaften bei seiner Familie, genoss die kurze Zeit ohne Eishockey. Denn nun ging es für ihn weiter. Deutschlands Eishockey-Cracks trafen sich in Hannover. In den nächsten Tagen muss sich Furchner für einen Platz im deutschen WM-Kader bewerben.

Der 29-Jährige ist einer der Wackelkandidaten im Team von Bundestrainer Jakob Kölliker. Um bei der Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden (4. bis 20. Mai) dabei zu sein, muss Fischer bei den anstehenden Tests gegen Dänemark am Samstag (19.30 Uhr) in Kassel sowie am Sonntag (16.45 Uhr) in Hannover überzeugen. „Darüber mache ich mir eigentlich keine großen Gedanken. Ich konzentriere mich nur auf meine Leistung. Den Rest kann ich nicht beeinflussen“, gibt sich der Stürmer locker.

Dennoch war er dankbar über die freien Tage, bevor er sich wieder dem harten Konkurrenzkampf beim DEB-Team stellen muss. „Es war schön, noch einmal nach Hause zu kommen“, sagt Furchner, obwohl er sich nicht völlig frei von den bevorstehenden Aufgaben machen konnte. „Es ist ja nicht so, dass man in der Zeit gar nichts macht. Ein bisschen was für die Fitness muss man immer tun.“

Ein gutes Omen ist schon einmal, dass der Angreifer gesund zur Nationalmannschaft zurückkehrte. Sein EHC-Kollege Benedikt Kohl fuhr geschwächt durch einen Magen-Darm-Infekt nach Hannover, andere erwischte es noch härter. „Einige sind gar nicht erst gekommen“, sagt Furchner. Die Wolfsburger waren aber komplett. Neben Furchner und Kohl standen auch Kai Hospelt und Christopher Fischer auf dem Eis.

Trotz der Ausfälle muss Furchner um die WM-Teilnahme zittern, wenn in der nächsten Woche die Spieler aus Berlin und Mannheim zum Team stoßen. Die Partie gegen Dänemark will er daher zur Eigenwerbung nutzen. „Ich weiß nicht, was in der nächsten Woche passiert. Die Testspiele gegen Russland und Tschechien haben aber Spaß gemacht. Das ist ein anderes Niveau als in der DEL und bringt jeden Spieler weiter. Das wird gegen Dänemark ähnlich werden“, meint er.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
Leserkommentare (1)
    Weitere Artikel aus diesem Ressort