Hospelt erstmals Kapitän: Das macht mich stolz

Wolfsburg  Kai Hospelt war am vergangenen Wochenende erstmals Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft.

EHC-Stürmer Kai Hospelt (rechts) führte die deutsche Nationalmannschaft gegen Russland erstmals als Kapitän aufs Eis.

Foto: Kleinschmidt/dpa

EHC-Stürmer Kai Hospelt (rechts) führte die deutsche Nationalmannschaft gegen Russland erstmals als Kapitän aufs Eis. Foto: Kleinschmidt/dpa

„Das ist eine tolle Sache und macht mich auch stolz“, sagt der Stürmer des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg.

Doch bescheiden wie er ist, will Hospelt die Vertretung für den verletzten Kapitän Michael Wolf in den beiden Testspielen gegen Russland auch nicht überbewerten. „Innerhalb der Mannschaft hat sich dadurch nichts geändert. Wir haben eine klare Hierarchie und einen Mannschaftsrat. Da ist es eigentlich egal, wer das C auf der Brust trägt“, erklärt Hospelt.

Der 26-Jährige hat im Verein bereits Erfahrung in diesem Amt. Nach der schweren Verletzung Blake Sloans wurde Hospelt EHC-Kapitän. Und er würde sich auch nicht dagegen wehren, wenn er die Aufgabe in der neuen DEL-Saison übernehmen soll. „Ich würde mich freuen. Das wäre eine große Ehre. Aber ich wäre auch nicht traurig, wenn es ein anderer macht. Ein Norm Milley könnte das zum Beispiel auch. Ich würde auch dann immer ehrlich meine Meinung sagen“, betont Hospelt.

Am Dienstag reiste die deutsche Nationalmannschaft ins tschechische Budweis. Dort stehen im Rahmen der Euro-Hockey-Challenge am Freitag (Beginn 18 Uhr) und Samstag (16.30 Uhr) die beiden Spiele gegen Gastgeber Tschechien auf dem Programm. Dann können sich auch wieder Hospelts Teamkollegen Christopher Fischer, Benedikt Kohl und Sebastian Furchner für die Weltmeisterschaft vom 4. bis 20. Mai in Schweden und Finnland empfehlen.

„Ich würde mir wünschen, dass wir alle vier dabei sind. Das wäre für die Jungs eine super Erfahrung und auch für den EHC gut“, meint Hospelt. Mit den NHL-Profis Alexander Sulzer und Christian Ehrhoff werden zwei Verteidiger fehlen. Das lässt die Chancen der Wolfsburger steigen.

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