Duell der fünf Top-Stürmer

Wolfsburg  Wer die fünf besten Stürmer der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) sehen will, muss am Freitag (19.30 Uhr) in die Eis-Arena gehen.

Norm Milley ist der Top-Scorer der Deutschen Eishockey-Liga.

Foto: Thies/regios24

Norm Milley ist der Top-Scorer der Deutschen Eishockey-Liga. Foto: Thies/regios24

Im Spitzenspiel zwischen dem Dritten Wolfsburg und dem Zweiten Ingolstadt sind die Top-Scorer unter sich.

Norm Milley (32 Jahre) führt die Rangliste an. Der EHC-Stürmer verbuchte in dieser Saison in 50 Spielen 14 Tore und 42 Assists (insgesamt 56 Punkte) Es folgen drei Ingolstädter. Derek Hahn (34) brachte es in 49 Spielen auf 21 Tore und 32 Vorlagen und teilt sich mit Thomas Greilinger (21/32) den zweiten Platz. Greilinger kam allerdings nur in 45 Begegnungen zum Einsatz. Jared Ross erzielte in 50 Partien 22 Tore und 27 Assists und belegt Rang 4, dicht gefolgt von Wolfsburgs Kai Hospelt (23 Tore, 25 Assists in 50 Spielen).

Charly Fliegauf freut sich auf das Duell der Top-Angreifer. „Da ist die Crème de la Crème unter sich“, sagt der EHC-Manager. Und Trainer Pavel Gross ergänzt: „Wir werden dann ja sehen, wer den besten Scorer hat.“

Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde ist für den EHC von Platz 1 bis 4 noch alles drin. Ingolstadt hat zwei Zähler Vorsprung und ist punktgleich mit Spitzenreiter Berlin. „Es ist unsere letzte Chance auf Platz 2. Wenn der ERC gewinnt, ist er weg. Und ich glaube nicht, dass Berlin in seinen beiden Heimspielen noch patzt“, meint Gross. Mit Ingolstadt erwarten die Wolfsburger eine offensivstarke Mannschaft, die in der Defensive aber durchaus anfällig ist. Der ERC kassierte 26 Treffer mehr als die Grizzlys, die mit 116 Gegentoren die beste Defensive der Liga stellen. Zuletzt verloren die Panther 4:7 in Hamburg.

In der Saisonbilanz führen die Ingolstädter mit 2:1-Siegen. Das dritte Duell gewann der ERC glatt mit 4:0. „Damals war Ingolstadt einfach besser. Und wir waren etwas müde“, erinnert sich Gross.

Zum Abschluss der Hauptrunde tritt der EHC am Sonntag (14.30 Uhr) beim abgeschlagenen Schlusslicht Hannover an. Ein Selbstläufer wird das aber nicht, warnt Wolfsburgs Co-Trainer Mike Pellegrims: „Die Scorpions haben ihre vergangenen drei Spiele gewonnen. Außerdem ist es ein Derby. Wir fahren da nicht hin, um Halligalli zu machen. Wir wollen gewinnen und mit einem guten Gefühl in die Play-offs gehen.“

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
    Weitere Artikel aus diesem Ressort