„Höhi“ genießt beim EHC vollstes Vertrauen

Wolfsburg  Ein Stürmer in der Abwehr: Für Christoph Höhenleitner wird das am Freitag gegen Straubing wieder die ungewohnte Realität.

Weil Benedikt Schopper gesperrt ist, sind Christoph Höhenleitner (rechts) und Nathan Paetsch heute Kollegen in der EHC-Verteidigung.

Foto: imago

Weil Benedikt Schopper gesperrt ist, sind Christoph Höhenleitner (rechts) und Nathan Paetsch heute Kollegen in der EHC-Verteidigung. Foto: imago

Er ist der „Joker“, wie es EHC-Sportdirektor Charly Fliegauf bezeichnete: Christoph Höhenleitner wird heute als Verteidiger aushelfen. Der etatmäßige Stürmer des Eishockey-Erstligisten genießt dabei vollstes Vertrauen.

„Wenn ich ihm nicht vertrauen würde, dass er das schafft, würde ich ihn nicht dort aufstellen“, sagt EHC-Trainer Pavel Gross wie selbstverständlich.

Getestet hat es der Coach der Grizzlys zwangsläufig bereits. Am Dienstag in Hamburg musste Benedikt Schopper nach 38 Sekunden mit einer Matchstrafe das Eis verlassen. Anschließend half Stürmer Höhenleitner bereits auf der für ihn ungewohnten Position aus – und machte es gut. Der EHC gewann am Ende mit 4:3 nach Penalty-Schießen. „Er hat seine Sache da gut gemacht. Das war ja auch nicht das erste Mal. Wir wissen, dass Christoph das kann“, sagt Gross.

Seine Vielseitigkeit hat ihm zusätzlich ein wenig zum neuen Vertrag (bis 2013) verholfen. „Deswegen war eine Weiterverpflichtung für uns auch so wichtig“, betont der Grizzly-Coach den Stellenwert des 28-Jährigen. Sein Partner wird Marvin Degon sein. „Sie haben das ganze Spiel in Hamburg schon gemacht und in dieser Woche zusammen trainiert. Das wird schon“, erklärt Gross die Zusammenstellung im Abwehrblock.

Und was sagen die Mitspieler? Benedikt Kohl und Christopher Fischer, ebenfalls zwei Verteidiger, sind zuversichtlich. „Er macht das super“, sagen sie in einem Video auf der Facebook-Seite des EHC.

• Straubing Tigers – EHC Wolfsburg, heute, 19.30 Uhr.

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