Fliegauf will am Sonntag wieder in der Arena sein

Wolfsburg  „Den Umständen entsprechend“ gehe es ihm, sagt Charly Fliegauf. Der Sportdirektor des Eishockey-Erstligisten EHC ist zurück in Wolfsburg.

EHC-Manager Charly Fliegauf muss immer noch eine Virusinfektion im Auge auskurieren.

Foto: imago

EHC-Manager Charly Fliegauf muss immer noch eine Virusinfektion im Auge auskurieren. Foto: imago

„Den Umständen entsprechend“ heißt aber auch: „Es ist noch nicht so toll. Das wird eine langfristige Geschichte“, so Fliegauf. Immerhin ist er mittlerweile zurück in Wolfsburg und lässt sich nun bei Dr. Heuberger in Fallersleben weiter behandeln.

Eine Prognose, wie sich die Virusinfektion im Auge entwickelt, kann er aber noch nicht abgeben. „Der Virus ist sehr aggressiv“, betont Fliegauf und ergänzt: „Ich muss jetzt weiter die Medikamente nehmen. Ich kann auf dem Auge auch noch nicht richtig sehen. Es ist so, als würde man durch ein milchiges Glas schauen.“

Dennoch sprüht er vor Tatendrang. „Ich habe am Freitag den nächsten Termin beim Arzt und hoffe, dass ich am Sonntag dann auch wieder zum Eishockey gehen kann.“ Dann treffen die Grizzlys in der Eis-Arena auf Mannheim. „Ich bin schon handlungsfähig, muss in dieser Woche aber noch kürzertreten. Die organisatorischen Sachen kann ich aber erledigen.“

Am vorvergangenen Montag war der Manager nach Toronto geflogen, um sich in Nordamerika Spiele anzusehen. Doch stattdessen landete er schnell im Krankenhaus. „Am Sonntag zuvor hatte ich bereits ein leicht gerötetes Auge. Ich dachte, dass es vielleicht mit den Kontaktlinsen zusammenhängt.“

Daher machte er sich auf die Reise. „Ich hatte mir Tropfen für den Flug mitgenommen und die Linsen gleich draußen gelassen. Aber es wurde immer schlimmer. Ich bin dann gleich in ein Krankenhaus in Toronto und wurde am nächsten Tag zu einem Augenarzt überwiesen.“ Von dort ging es weiter in eine Uni-Klinik. „Da habe ich dann Medikamente und Tropfen bekommen, damit es wieder besser wird.“

Dennoch machte der 51-Jährige in den Tagen darauf eine mächtige Tortur mit. „Drei, vier Tage lang konnte ich nicht schlafen. Das war schon schmerzhaft, weil ich einen permanenten Druck auf dem Auge hatte. Es war wie geschwollen. Mittlerweile sind die Schmerzen auszuhalten.“

Jetzt muss Fliegauf vor allem Geduld haben. Aber: „Es geht in die richtige Richtung“, versichert er.

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