3:0-Sieg über Köln: Grizzlys nehmen Haie aus

Haskins, Furchner und Hospelt treffen für den EHCWolfsburg – Dshunussow feiert zweites Zu-null-Spiel – Bundestrainer sieht schnelles Spiel

EHC-Verteidiger Christopher Fischer (links) scheitert in dieser Szene an Kölns Torwart Danny aus den Birken. Patrick Davis (rechts) lauert auf den Abpraller.Fotos (2): regios24/jt 

EHC-Verteidiger Christopher Fischer (links) scheitert in dieser Szene an Kölns Torwart Danny aus den Birken. Patrick Davis (rechts) lauert auf den Abpraller.Fotos (2): regios24/jt 

Der EHC ist zurück in der Erfolgsspur.

Zweites Heimspiel, zweiter Sieg: Eishockey-Vizemeister EHC Wolfsburg besiegte die Kölner Haie gestern 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) durch Tore von Tyler Haskins, Sebastian Furchner und Kai Hospelt. Torwart Daniar Dshunussow feierte sein zweites Zu-null-Spiel. Vor 2613Zuschauern in der Eis-Arena steigerte sich der Gastgeber von Drittel zu Drittel. Vor den Augen des neuen Bundestrainers Jakob Kölliker entwickelte sich ein temporeiches Spiel, das zumeist vom EHC bestimmt war. Christopher Fischer (7. Minute), Christoph Höhenleitner (9.), Sebastian Furchner mit einem Solo (20.), John Laliberte und Norm Milley (40.) vergaben beste Möglichkeiten. Nur gut, dass Wolfsburgs Top-Reihe eine Traumkombination zur Führung abschloss. Milley quer auf Laliberte, der verlängert für Haskins – 1:0 (24.).

Die besten Vorbereiter für die Kölner Chancen aber waren auch die EHC-Profis. Jedenfalls zu Beginn. Wie schon eine Woche zuvor beim 2:0 gegen Straubing leisteten sich die Grizzlys im Aufbauspiel zum Teil eklatante Abspielfehler und spielten erneut zu langsam hinten raus. Erst im letzten Drittel stabilisierte sich die EHC-Defensive. Nur gut, dass die Haie bis dahin kein Kapital daraus geschlagen hatten.

Das war erneut auch das Verdienst von Torwart Dhunussow. Er rettete gegen Marcel Ohmann (11.Minute), Norman Hauner (26.) und Tino Boos (26.). Jonathan D’Aversa traf zudem den Pfosten des Wolfsburger Tores.

Der Ex-Kölner Furchner sorgte in der 53.Minute mit dem 2:0 für die Entscheidung. In der Schlussphase nahm Haie-Coach Uwe Krupp den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus. Doch die Maßnahme des ehemaligen Bundestrainers ging nach hinten los. Acht Sekunden vor dem Ende traf der gebürtige Kölner Hospelt zum 3:0-Endstand ins leere Tor.

EHC-Trainer Pavel Gross zeigte sich zufrieden. "Wir sind besser gelaufen als am Sonntag und haben gekämpft", sagte er. Seine Wutrede nach der 2:4-Niederlage in Ingolstadt zeigte gestern im Spielverlauf Wirkung. Zum Ende hin machten die Grizzlys wie in der Vorsaison erfolgreich die Mitte dicht. Dass das Powerplay gegen Köln erfolglos blieb, störte ihn kaum. "Das braucht Zeit bei zwölf neuen Spielern."

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