Dshunussow beschert dem EHC drei wichtige Punkte

Einen hart erkämpften 3:2 (1:1, 2:1, 0:0)-Heimsieg fuhr Eishockey-Vizemeister EHC Wolfsburg am Sonntagnachmittag gegen die Augsburger Panther ein.

Sebastian Furchner, David Laliberté und Matt Dzieduszycki erzielten vor 1893 Fans die EHC-Treffer. Für die Gäste waren Sergio Somma und Mario Valery-Trabucco erfolgreich.

Der Ausfall Tyler Haskins’ machte sich bemerkbar. Mit ihm fehlte erneut einer der beiden Top-Center. Die verbliebenen drei Mittelstürmer rotierten durch die vier Reihen. Richtig gefährlich wurde es zumeist nur, wenn Kai Hospelt mit einer der beiden Top-Linien auf dem Eis stand. Kein Wunder, dass es sein Schuss war, den Dzieduszycki zum glücklichen 1:1-Ausgleich (16. Minute) noch entscheidend abfälschte.

Wolfsburg bemühte sich um Spielkontrolle. Die Gäste sorgten aber mit ihren Kontern für mehr Torgefahr als der EHC. Allerdings war es ein Scheibenverlust Nathan Paetschs hinter dem eigenen Tor, der den Panthern die 1:0-Führung ermöglichte (8.). Dann vertändelte Armin Wurm den Puck an der gegnerischen blauen Linie. Kyle Helms entwischte mit ihr und startete ein Solo, weil der gedanklich und körperlich etwas langsam wirkende Neuzugang Marvin Degon zu spät schaltete. Torwart Daniar Dshunussow hielt sein Team mit einer Glanzparade im Spiel (15.) und ermöglichte so noch vor der Pause den Ausgleich.

17 Sekunden vor Drittelende kassierte Brian Roloff in Augsburger Überzahl wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge gegen Wurm eine 5+Spieldauerstrafe. Der EHC-Verteidiger verließ blutend das Eis. Zudem war ein Zahn abgebrochen.

Der Mittelabschnitt begann mit Wurm und fast fünfminütiger Überzahl. In der hatten die Grizzlys Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Greg Moore scheiterte bei einem Konter an Dshunussow (22.). Dank einer Einzelaktion fiel doch noch ein Powerplay-Tor. Laliberté zog einfach mal ab – 2:1 (25.). 26 Sekunden verblieben in Überzahl. Als die Gäste gerade komplett waren, traf Furchner zum 3:1 (25.).

Danach folgte Wolfsburgs beste Phase. Die Grizzlys vergaßen aber, das vierte Tor nachzulegen. Gästetrainer Larry Mitchell beendete mit einer Auszeit (29.) die EHC-Drangperiode. Von da an übernahmen die Augsburger das Kommando. Helms (32.) scheiterte noch am starken Dshunussow (32.). Aber Valery-Trabucco (36.) gelang der verdiente Anschlusstreffer.

Zu Beginn des Schlussdrittels die Panther in Überzahl. Aber Furchner (41.) mit dem Break – kein Tor. Auf der anderen Seite brachten die Gäste aus dem Gewühl heraus den Puck nicht im leeren Tor unter (42.). EHC-Trainer Pavel Gross ließ Vincenz Mayer und André Huebscher auf der Bank und mit nur noch drei Sturmreihen agieren. Christopher Fischer nach Doppelpass mit Laliberté versprang die Scheibe (50.) – Vorentscheidung verpasst. So wäre Somma 50 Sekunden vor Schluss bei 6 gegen 5 fast noch der Ausgleich gelungen – vorbei.

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