Stark! Die Grizzlys setzen ihre Siegesserie fort

Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg hat sich in einem hart umkämpften Spiel mit 6:3 (1:1, 4:1, 1:1) gegen die Straubing Tigers durchgesetzt.

Die EHC-Serie hält an, die der Straubinger ist gerissen. Mit 6:3 (1:1, 4:1, 1:1) setzte sich der Wolfsburger Eishockey-Erstligist gegen die zuvor sieben Spiele ungeschlagenen Tigers durch und gewann damit selbst die vierte Partie nacheinander.

Die Wolfsburger Tore vor 2216 begeisterten Zuschauern in der Eis-Arena erzielten Kai Hospelt (2), Sebastian Furchner, Patrick Davis, Christoph Höhenleitner und Matt Dzieduszycki.

Kurzfristig musste der EHC noch auf Benedikt Kohl (Trauerfall in der Familie) verzichten. Mit fünf Verteidigern und mit großen Problemen gingen die Wolfsburger ins Spiel. Die Gäste machten sofort Druck, schnürten die Wolfsburger förmlich ein. Folgerichtig traf Daniel Sparre in Überzahl zum 1:0 für die Tigers (5. Minute). Auch das Gegentor war vorerst kein Weckruf für die Grizzlys. Erst bei der ersten eigenen Powerplay-Situation ging offensiv etwas bei den Wolfsburgern. Und die Effektivität in Überzahl setzte sich fort. Robbie Bina zog ab, Sebastian Furchner staubte ab – 1:1 (15.).

Im zweiten Drittel sah es schon deutlich besser aus, was die Wolfsburger anboten. Die Partie verlagerte sich immer mehr in die defensive Zone der Straubinger. John Laliberte erkämpfte die Scheibe. Seine Schuss fälschte Patrick Davis zum 2:1 ab (22.).

Die Tigers ließen sich davon aber kaum zurückwerfen, hatten noch einige Schusschancen. Das Tor machten aber wieder die Hausherren. Christoph Höhenleitner beendete eine tolle Kombination mit seinem ersten Saisontor (32.). Und die Grizzlys legten nach. In doppelter Überzahl staubte Kai Hospelt ab, nachdem vorher Laliberte an Tigers-Goalie Barry Brust scheiterte (35.).

Was nach einer Vorentscheidung aussah, war das noch längst nicht. Sebastian Osterlohs Tor wurde nach Videobeweis gegeben (39.). Doch Matt Dzieduszycki hatte die perfekte Antwort parat, traf noch vor der zweiten Pause zur erneuten Drei-Tore-Führung (40.). "Wir brauchen den gleichen Einsatz", warnte Hospelt schon vor dem letzten Drittel.

Und es wurde tatsächlich noch einmal spannend. Matt Hussey traf im letzten Drittel schnell zum 3:5 (45.). Anschließend musste EHC-Torwart Daniar Dshunussow noch mehrfach in höchster Not retten. Das 4:5 hätte die Partie noch einmal besonders spannend gemacht. So brachte Hospelts Treffer ins leere Tor die endgültige Entscheidung und den vierten Sieg in Folge.

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