EHC liefert Tabellenführer großen Kampf

EHC-Stürmer Sebastian Furchner (links, gegen Mannheims Torwart Fred Brathwaite und Christoph Ullmann) erzielte 20 Sekunden vor Schluss das 3:3.

Foto: Rhein-Neckar-Picture 

EHC-Stürmer Sebastian Furchner (links, gegen Mannheims Torwart Fred Brathwaite und Christoph Ullmann) erzielte 20 Sekunden vor Schluss das 3:3. Foto: Rhein-Neckar-Picture 

Der EHC ist mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet. Wolfsburgs Eishockey-Erstligist unterlag am Dienstag bei Tabellenführer Adler Mannheim mit 3:4 (0:0, 2:1, 1:2) nach Penaltyschießen.

Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Mannheimer vor knapp 10000 Zuschauern im zweiten Durchgang durch Yanick Lehoux mit 1:0 in Führung (27. Minute). John Laliberte (29.) und Robbie Bina (32.) drehten die Partie kurz danach zugunsten des EHC. Im Schlussabschnitt trafen Ronny Arendt (46.) und Nicholas Dimitrakos (56.) zum 3:2 für die Adler. Sebastian Furchner gelang 20 Sekunden vor dem Ende der Ausgleich. Den entscheidenden Penalty versenkte Lehoux.

Der EHC fand gut in die Partie, gestattete den Hausherren in den ersten 20 Minuten nur eine nennenswerte Torchance. Die vergab der Ex-Wolfsburger Ken Magowan nur knapp (6.). Danach übernahmen die Gäste das Kommando. Von Müdigkeit nach dem Spengler-Cup war bei der Mannschaft von Trainer Pavel Gross nichts zu spüren.

Einen Konter hätte Sebastian Furchner selbst abschließen können, entschied sich aber für einen Querpass auf Benedikt Kohl. Doch Brathwaite fing den Puck ab (13.). Auch Collin Beardsmore hatte kein Schussglück (15.).

Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts drückte Mannheim auf das 1:0. Matthias Plachta scheiterte am glänzend parierenden Daniar Dshunussow (24.). Kurz danach war der EHC-Torwart machtlos. Ein Wagner-Schlagschuss von der blauen Linie schlug im Tor ein. Als Torschütze wurde allerdings Lehoux angegeben, der den Puck noch abgefälscht haben soll. Keine zwei Minuten später schlugen die Wolfsburger in Überzahl zurück. Marvin Degon zog ab, Laliberte hielt den Schläger hin – 1:1. Kurz darauf traf Bina aus dem Gewühl heraus zum verdienten 2:1.

Im letzten Drittel schlugen die Mannheimer zurück und sahen nach Treffern von Arendt und Dimitrakos schon wie der sichere Sieger aus. Von wegen! Der EHC gab sich nicht geschlagen. Gross nahm eine Auszeit und Dshunussow zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Furchner gelang das 3:3.

Im Penaltyschießen scheiterten Tyler Haskins, John Laliberte und Kai Hospelt. Den einzigen der sechs Penaltys verwandelte Lehoux.

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