Fackeln leuchteten auch dunkle Stellen im alten Solte aus

Salzgitter  Stadtführer Harro Janouch führte eine Besuchergruppe durch die Altstadt von Salzgitter-Bad

Stadtführer Harro Janouch (rechts) unterwegs mit einer Gruppe von Fackelträgern.

Foto: Horst Körner

Stadtführer Harro Janouch (rechts) unterwegs mit einer Gruppe von Fackelträgern. Foto: Horst Körner

Mit Fackeln ausgerüstet ging am Samstagabend eine Gruppe Besucher des Weihnachtstreffs auf Entdeckungstour durch die Altstadt von Salzgitter-Bad. Es waren Eltern mit Kindern und interessierte Bürger, die sich die Sehenswürdigkeiten einfach einmal bei Nacht ansehen wollten.

Stadtführer Harro Janouch hatte zu diesem Rundgang eingeladen. Er enttäuschte die Teilnehmer nicht, die ihm auf den historischen Spuren folgten und mit ihren Fackeln auch dunkle Ecken ausleuchteten.

Er sorgte mit seiner launigen Art dafür, dass es dabei nicht trübsinnig zuging. Dabei rückte er die Skulpturen, Denkmäler und historischen Bauten ins rechte Licht. Mit Anekdoten und Hintergründen beschrieb er die wechselvolle Geschichte des alten Salzgitters – auch der Sole, die ja immer noch im Rosengarten aus der Erde sprudelt und jetzt sogar wieder über das Reisig des Gradierwerkes rieselt. Vor der Schweinerotte neben dem Gildehaus erzählte er über die Entdeckung des Salzes beim Beobachten suhlender Wildschweine. Er erzählte von Seppchen Muthig, dem Tillyhaus und brachte die Fackelträger zum Staunen, als er mit ihnen vor der fast unbekannten „Charlottenburg“ stand, dem Witwenhaus derer von Schwicheldt.

Die Teilnehmer waren begeistert. Kordula Sasse fand diese Abwechslung gelungen. Monika Buchholz war aus Lebenstedt gekommen. Sie bereute den Abstecher nach Bad nicht. Spontan schloss sich Familie Wetter mit Sohn Philipp dem Fackelzug an. Am meisten Freude dabei hatte der kleine Philipp. Zum Abschluss konnte sich jeder, der wollte, auf dem Weihnachtstreff mit einem Punsch oder einem Schmalzbrot belohnen.

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