Blechner: Beschäftigung der Leiharbeiter bei VW sicherstellen

Salzgitter  Während andere Autohersteller über Schließungen und Personalreduzierungen sprechen, ist Volkswagen auch 2012 auf dem Weltmarkt gewachsen.

Andreas Blechner, Betriebsratsvorsitzender bei VW Salzgitter.

Foto: VW

Andreas Blechner, Betriebsratsvorsitzender bei VW Salzgitter. Foto: VW

Insbesondere gelte dies für China, USA und Brasilien. Das stellte Andreas Blechner, Vorsitzender des Betriebsrats bei VW Salzgitter, im Hinblick auf die Automobilkrise bei der jüngsten Betriebsversammlung fest.

In Europa sei die Krise allerdings auch zu spüren, sagte Blechner. Für den Standort Salzgitter heiße das konkret, dass das Programm für 2013 mit 1,62 Millionen Motoren schon jetzt keinen Bestand mehr habe und damit die Beschäftigung für Leiharbeitnehmer alles andere als sicher sei. Deshalb müssten im nächsten Jahr neben den schon zugesagten 146 Übernahmen die Verlängerungen für alle anderen Leiharbeiter durchgesetzt werden.

Blechner verdeutlichte, dass das Werk in Salzgitter für die Zukunft gut aufgestellt sei. Fast eine Milliarde Euro würde in den nächsten fünf Jahren investiert.

Werkleiter Falko Rudolph stellte fest, dass das Jahr 2012 für das Werk Salzgitter sehr erfolgreich gewesen sei. Bis Ende des Jahres würden über 1,5 Millionen Motoren gefertigt. „Mit diesem Ergebnis können wir uns mit Recht als Motorenleitwerk bezeichnen lassen“, so Rudolph.

Nach wie vor sei das Ideenmanagement ein Aushängeschild von Volkswagen Salzgitter, sagte Rudolph. Gute Ideen aus der Belegschaft hätten Einsparungen von 9,6 Millionen Euro möglich gemacht.

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