Rockige Musik strotzt vor Lebensfreude

"The Paperboys" bieten in der Kulturscheune wilden Mix aus Celtic-Rock und Latino-Elementen

Zogen alle Register: "The Paperboys", hier ohne Flötisten.    

Foto: Stefanie Hiller

Zogen alle Register: "The Paperboys", hier ohne Flötisten.     Foto: Stefanie Hiller

LEBENSTEDT. "The Paperboys" aus Kanada fanden zwar keine volle Kulturscheune vor, aber die familiäre Atmosphäre beim Saisonauftakt der Reihe "Scheunennächte" des Fachdienstes Kultur hatte auch ihren besonderen Reiz.

Die wilde Mischung aus Celtic-Rock und Latino-Elementen ist einzigartig im Folk-Genre und begeisterte in Salzgitter. Das keltische Element, getragen durch Fiddle, Tin Whistle und Flöte, ergänzt durch Gitarre, E-Bass und Schlagzeug, war in rockig-poppige Grooves verpackt, die in die Beine gingen.

Frontmann Tom Landa brachte außerdem noch seine mexikanischen Wurzeln mit ein, und es erklangen über den Mix hinaus lateinamerikanische Songs, begleitet durch mexikanische Gitarre und dem Perkussionsinstrument Cajun. Schlagzeuger Matt Brain zeigte sich dabei versiert an beiden Instrumenten. Für die Geigerin Kendel Carson war kurzfristig Tobi Heindl von der Gruppe "Fiddlers Green" eingesprungen, der sich aber gut in die Band einfügte.

Bassist Brad Gillard sorgte gemeinsam mit Schlagzeuger Matt Brain für einen soliden Groove, auf dem sich Flötist Geoffrey Kelly, Gitarrist und Sänger Tom Landa sowie Fiddler Tobi Heindl richtig austoben konnten. Ihre Musik strotzte nur so vor Lebensfreude. Aber auch langsame Balladen voller Gefühl ließen die Musiker nicht aus.

Die Zuschauer erlebten einen außergewöhnlichen Abend, der musikalische Vielfalt bot. Die einzigartige Mischung aus keltischer und lateinamerikanischer Musik ließ niemanden kalt. Bei den Zugaben zog es dann schließlich fast alle von den Sitzen. Obwohl die Besucherzahl nicht so üppig ausfiel, wie erhofft, war Organisatorin Antje Fischer zufrieden mit dem Abend. Der berühmte "Funke" sprang über.

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