Sätze aus Auto-Kennzeichen

Braunschweig  Kurzweilige Spiele für unterwegs: So lassen sich Kinder auf langen Reisen prima unterhalten

Gute Laune auf langer Fahrt.

Foto: TV

Gute Laune auf langer Fahrt. Foto: TV

Die Reise in den Urlaub kann sich manchmal ziehen wie ein Kaugummi. Ein Stau auf der Autobahn und Wartezeiten am Flughafen können die Stimmung mächtig verhageln. Um Langweile gar nicht erst aufkommen zu lassen, gibt es eine Reihe von Spielen, die ohne Vorbereitung für Abwechslung und Spaß sorgen.

Alphabetreise: Bei der Alphabetreise beginnt einer mit dem Satz: „Ich fahre nach...“ Eingesetzt wird ein Land, dessen Name mit „a“ beginnt. Dann fragen die anderen: „Was machst du dort?“ Daraufhin muss derjenige, der begonnen hat, einen Satz bilden, in dem mit Ausnahme der Worte „in“ und „ich“ alle Worte mit „a“ beginnen. Zum Beispiel: „In Armenien angele ich an alten asiatischen Aquarien.“ Danach muss die nächste Person ihr Glück mit dem Buchstaben „b“ versuchen, der Dritte mit „c“ und so weiter.

Kennzeichen-Sätze: Bei diesem Spiel gilt es immer abwechselnd aus den Buchstaben im Kennzeichen eines überholten Autos Sätze zu bilden. Beispielsweise aus „DA-MS-234“ einen Satz wie „Das alles macht Spaß“.

Lückenalphabet: Beim Lückenalphabet beginnt eine Person und sagt das komplette Alphabet auf, lässt aber einen Buchstaben seiner Wahl weg. Die nächste Person sagt ebenfalls das Alphabet auf und lässt zusätzlich zu dem Buchstaben der ersten Person einen weiteren Buchstaben weg. Wer einen Buchstaben nennt, den ein anderer Mitspieler weggelassen hat, der scheidet aus.

Schilderrechnen: Mit der Zielsumme 100 oder 1000 addieren die Mitfahrer beim Schilderrechnen die Zahlen von Nummernschildern überholter Autos oder von Hausnummern. Wer zuerst die Summe erreicht, hat gewonnen. Die Autozahlen können je nach Alter auch multipliziert werden.

Verrückter Hahn: Benötigt wird beim „Verrückten Hahn“ ein x-beliebiger Gegenstand wie ein Stein, ein Knopf oder eine Münze. Ziel ist es, beispielsweise bis zur Mittagspause oder einer bestimmten Uhrzeit, den Gegenstand nicht zu besitzen. Dazu versucht derjenige, der gerade im Besitz des Gegenstandes ist, diesen einem anderen möglichst unauffällig unterzujubeln, ohne erwischt zu werden.

Wort für Wort: „Wort für Wort“ ist eine Gruppengeschichte, die beliebig lang sein kann. Ein Mitspieler beginnt und sagt beispielsweise „gestern“, der nächste ergänzt „ging“, der dritte fügt „ich“ hinzu. Zusammen sind die Wörter Bestandteil einer Fantasiegeschichte.

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