Wolfsburger aßen Niedersachsens längsten Stollen
Wolfsburg Schlemmen für den guten Zweck: In einer gemeinsamen Aktion hatten Stadtbäcker und Bürgerstiftung für den längsten Stollen Niedersachsens gesorgt.
22,22 Meter war der Stollen lang, der sich über mehrere Tische auf dem Weihnachtsmarkt am Hugo-Bork-Platz verteilte. Kostenlos erhielten die Besucher ein Stück Stollen. Gleichzeitig ermunterten Prominente sie jedoch, etwas für den guten Zweck zu stiften.
Elisabeth Pötsch, Klaus Fuchs, Ursula Sandvoß, Manfred Hüller und Hiltrud Jeworrek waren nur einige von denen, die mit der Sammelbüchse über den Weihnachtsmarkt liefen.
Sie baten um eine Spende für das Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (Zeus) am Klinikum. Wieviel Geld zusammenkam, konnte Manfred Hüller von der Bürgerstiftung noch nicht sagen. Gedacht ist der Erlös, um ein computergestütztes Video-System zur Behandlung von problematischen Mutter-Kind-Beziehungen anzuschaffen.
Für Stadtbäcker Stefan Wolters und sein Team bedeutete die Aktion Schwerstarbeit. 39 Stollen mit einer Länge von jeweils 58 Zentimeter stellten sie innerhalb von zwei Wochen her. „Wir machen gerne etwas für die gute Sache“, sagte Wolters.
Doch nicht nur die Christstollen-Aktion fand am Samstag bei den Besuchern Anklang. Gleichzeitig spielte am Vormittag auch das Stadtwerke-Orchester auf dem Weihnachtsmarkt.
Helga Kemmer aus Braunschweig lauschte der Musik und wärmte sich bei einem Glühwein auf. Der Weihnachtsmarkt gefalle ihr in diesem Jahr sehr gut, sagte sie. „Er ist heimeliger als im Vorjahr.“
Im Haus des Weihnachtsmanns wurden Aktionen für Kinder angeboten. Am Abend stand auf dem Weihnachtsmarkt ein Weihnachtskonzert mit der Partyband „Hobbit“ auf dem Programm.


