Attraktivität der Geschäftswelt wird großes Thema
Vorsfelde Serie „Das kommt 2013“: Vorsfelde – Lach will Einkaufsstandort stärken
Ein Thema, das auch in diesem Jahr die Vorsfelder beschäftigt hat, steht für das kommende Jahr ganz oben auf der Prioritätenliste von Ortsbürgermeister Günter Lach: Vorsfelde soll als Einkaufsstandort gestärkt und attraktiver werden.
„Wir haben ja in diesem Jahr die ersten Gespräche schon gehabt zum Thema Leerstände mit Kaufleuten und Hausbesitzern. Das wollen wir 2013 weiter vorantreiben“, sagt Lach.
Und auch eine Forderung an Politik, Verwaltung und WMG hat der Vorsfelder Ortsbürgermeister: „Wir müssen die Planung weiterer Einkaufszentren auf der grünen Wiese an die Forderung koppeln, dass auch die Nahversorgung in den Zentren Vorsfelde und Fallersleben erhalten bleibt und gefördert wird.“ Es könne nicht sein, so Lach weiter, dass immer mehr Märkte auf der grünen Wiese entstünden und die Innenstädte ausbluteten.
Denn auch für das kulturelle, gesellige und sportliches Leben Vorsfeldes seien die Geschäftsleute wichtige Partner und Förderer. Daher appelliert Lach auch an die Vorsfelder, auch die örtlichen Geschäfte durch ihre Einkäufe zu unterstützen.
Ebenso wünscht er sich von der Bevölkerung mehr Zuspruch zu den Veranstaltungen, die zumeist von Ehrenamtlichen engagiert organisiert würden. Auch bei diesem Thema wendet sich Lach kritisch an die Stadt. „Solche Veranstaltungen müssen stärker gefördert werden. Für die 75-Jahrfeier der Stadt sind 750 000 Euro da, aber die Ortsteile müssen um wenige 1000 Euro betteln“, beklagt er.
2013 steht mit der Drömlingmesse wieder eine solche von Ehrenamtlichen organisierte Veranstaltung an. „Das ist eine der ältesten Messen, die sich in der Region so lange gehalten hat und heute noch so erfolgreich ist wie vor 60 Jahren“, sagt Lach.
Ein weiterer wichtiger Punkt für 2013 sei der Erhalt aller Grundschulen. Schließlich sei Vorsfelde in den vergangenen Jahren durch die Neubaugebiete stark gewachsen, viele der zurzeit 12 700 Einwohner seien junge Familien mit Kindern.
Auf 2012 blickt Günter Lach zufrieden zurück. „Mit dem, was wir für Vorsfelde geschafft haben sind wir gut aufgestellt.“ Trotz einiger Probleme sei das herausragende Thema Schulentwicklung nun auf einem guten Weg, ins Schulzentrum seien mehr als 20 Millionen Euro investiert worden, eine für Vorsfelde nie dagewesenen Summe.
Auch die Herausforderungen mit Busverkehr und Unmut der Anwohner seien inzwischen gemeistert worden. „Auch der Umzug des Wasserverbands kann das Ganze weiter entspannen“, sagt Lach. Als weitere lobenswerte Investitionen 2012 nennt Lach die neue MTV-Halle, den SSV-Kunstrasenplatz, den Umbau der Johannes-Kita und die Gründung des Familienzentrums. Lach: „Wir haben 2012 eine Menge für Vorsfelde erreicht.“
