Verbrechen in Reislingen – Kein Hinweis auf einen Einbruch
Wolfsburg Auch wenn die Polizei keine Möglichkeit ausschließen will, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus, dass Sabine Bittner den Täter gekannt haben könne.
20 Zeugen haben sich bei der Sonderkommission Reislingen bisher gemeldet, um Angaben zu Sabine Bittner zu machen, die am Donnerstag vergangener Woche tot in ihrem Haus am Fanny-Lewald-Ring gefunden wurde.
„Wir haben verschiedene Vermutungen, die wir aber nicht äußern können“, sagte Polizeisprecher Sven-Marco Claus gestern. Auch wenn die Beamten noch keine Möglichkeit ausschließen, sagte Claus: „Wir haben bisher keine Einbruchsspuren gefunden.“ Und er gab an: „Es ist nicht auszuschließen, dass das Opfer den Täter kannte.“
Auch weiterhin hoffen die Ermittler auf Zeugenhinweise, die Aufschluss über die letzten Tage und Stunden von Sabine Bittner geben können. „Dank des Fahndungsaufrufs mit Bild und Namen der Toten hat sich zum Beispiel auch die ältere Dame mit dem Hund gemeldet, die wir gesucht haben.“ Helfen konnte die letztendlich nicht, aber Claus ist dankbar für jeden, der sich meldet.
„Manchmal rufen uns Personen an und sagen, dass es ihnen eigentlich unangenehm ist, uns mit kleinen Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. Aber wir sehen das nicht so. Uns kann jeder Hinweis zu Personen oder Fahrzeugen, die am Tatort gesehen wurden, helfen.“ Das können auch Hinweise auf Personen sein, die dann als Zeuge helfen können. Wer etwas gesehen hat, das in Verbindung mit dem Verbrechen an Sabine Bittner stehen könnte, sollte sich deshalb unter (05361) 4 64 60 an die Polizei wenden.
