Tote Reislingerin – Wolfsburger Polizei sucht weiter Zeugen
Wolfsburg Rund ein Dutzend Zeugen haben sich schon bei der Polizei gemeldet. Eine heiße Spur war noch nicht dabei.
Im Fall der am Donnerstagvormittag in Reislingen getöteten Sabine Bittner ist die Polizei noch immer auf der Suche nach Zeugen. „Nach dem Zeugenaufruf mit Bild und Namen haben sich bereits gut ein Dutzend Personen bei uns gemeldet“, sagte Polizeisprecher Sven-Marco Claus gestern. Eine heiße Spur gebe es aber noch nicht.
Die 20-köpfige Sonderkommission „Reislingen“ versucht, ein möglichst lückenloses Bewegungsbild der zweifachen Mutter zu erstellen – am Tag vor der Tat, aber besonders am Donnerstagvormittag. Da der Täter das Einfamilienhaus im Fanny-Lewald-Ring aufsuchte und nach der Tat wieder verlassen haben muss, ist die Polizei an allen Personen interessiert, die am Donnerstagvormittag in der Nähe des Hauses gesehen worden sind.
Aus bisherigen Zeugenaussagen wissen die Beamten, dass am Tattag mehrere Hundebesitzer mit ihren Tieren an dem Verbindungsweg hinter dem Haus unterwegs waren. Die Polizei bittet diese, sich als Zeugen bei der Wache zu melden. Insbesondere gilt das für eine ältere Dame, die sich dort mit einem Baggerfahrer unterhalten haben soll. Hinweise nimmt die Sonderkommission unter (05361) 4 64 60 entgegen.
Das Mitgefühl der Wolfsburger für die Familie hält an. Die Handballerinnen des VfL Wolfsburg, die die Töchter der Toten aus dem Verein kennen, spielten am Samstag in Celle mit Trauerflor in Gedenken an Sabine Bittner. mn
