„Markt ist schön kuschelig“
Wolfsburg Kultur und Kinder standen in diesem Jahr beim Weihnachtsmarkt im Vordergrund.
Es war der Tag der vielen Wörter mit „K“. Kultur und Kinder standen in diesem Jahr bei Weihnachtsmarkt im Vordergrund, betonte Verkehrsvereins-Chef Axel Wagener. Der Markt sei klein und kuschelig, schob Propst Matthias Blümel bei der Eröffnung hinterher.
Und auch die Besucher teilten diese Meinung, lobten auch die besondere Atmosphäre in und rund um die Kirche, also noch ein „K“. Und auch der Kranz war zum ersten Mal dabei – der Adventskranz nämlich, gebunden von den Landfrauen nach einer Idee von Karin Flaschel.
Bei der Eröffnung am Nachmittag trotze der Posaunenchor mal wieder dem Wetter und spielte vor zahlreichen Zuhörern weihnachtliche Weisen. Viel Lob der Eröffnungsredner und Applaus von behandschuhten Händen gab es dafür.
Blümel zeigte sich auch erfreut darüber, dass viele Standbetreiber ihre Erlöse für einen guten Zweck spenden. „Wir lassen es uns hier gut gehen, und dadurch kann es auch anderen gut gehen“, sagte er.
Ortsbürgermeister Günter Lach dankte den Ehrenamtlichen für ihr schier unermüdliches Engagement und hatte die gute Nachricht parat, dass Vereine keine Gebühren mehr zahlen müssen für Tätigkeiten und Leistungen der Verwaltung (siehe auch Seite 11).
Besonders die Kinder hatten am Freitag ihren Spaß, sei es beim Plätzchenbacken, beim Märchenerzählen, beim Laternenumzug um den Pudding mit Rentier und Nikolaus Bill Frank, beim Theaterstück der 3. Klasse der Altstadtschule oder beim Puppenspiel in der Gebetsoase. Für die Erwachsenen ging es abends in der Kirche noch einmal hoch her, die Big Band Tappenbeck spielte in Nikolauskostümen.
Die Besucher hatten viel Freude am Markt. „Es ist hier sehr stimmungsvoll rund um die Kirche, die Atmosphäre ist toll“, lobte Simone Schödlbauer aus Weyhausen, die mit Mutter und Kindern unterwegs war. Auch Karin und Theresa Dengel aus Tiddische waren zufrieden. „Die Atmosphäre mit der Kirche gefällt mir. Schön ist auch, dass der Markt nicht so groß und überlaufen ist, es gibt kein Gedränge, es ist schön kuschelig hier“, sagte Karin Dengel.
„Die Mischung in diesem Jahr ist gut, es gibt viel Abwechslung und viel Selbstgemachtes“, befand Philipp Kretschmer. Und sein Onkel Jürgen Friedrich fügte hinzu: „Die Atmosphäre hier rund um die Kirche ist anheimelnd und familiär“.

