Hundekot ¨– Stadt stellt weitere Tütenspender auf
Wolfsburg Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Nach Pleiten unter anderem in Vorsfelde war der Test mit Tütenspendern für Hundekot am Schillerteich ein Erfolg.
Der Test lief so gut, dass bald auch in anderen Stadtteilen Stationen aufgestellt werden sollen. „Die Verwaltung wird nun ein Konzept erarbeiten, um das Projekt auf andere Bereiche der Stadt zu übertragen“, kündigt Elke Wichmann aus der Stadt-Pressestelle an.
Fünf Kombinationen aus Tütenspendern und Eimern hatte das Ordnungsamt im Frühjahr aufgestellt, gleichmäßig um den Schillerteich verteilt. Sie stehen in Höhe des Hauses der Kirche, am Tunnel, am Übergang zum Hellwinkel, in Höhe der Stresemannstraße und in Höhe des Mühlenpfades.
Ordnungsamtsleiter Friedhelm Peter brachte den Test eher zähneknirschend auf den Weg. Nach negativen Erfahrungen in anderen Grünanlagen, wo herumfliegende Plastikbeutel das Müllproblem noch verschärft hatten, zweifelte er daran, dass die Beutel für sauberere Rasenflächen sorgen würden.
Ortsbürgermeister Detlef Conradt (SPD) hingegen glaubte von Anfang an daran. Nach der Testphase sieht er sich bestätigt. „Es liegen weniger Häufchen auf den Grünflächen“, hat er beobachtet. „Das ist ein Erfolg der Bürgerinnen und Bürger, denn die müssen das ja annehmen.“ Conradt betonte, dass nur selten Schäden durch Vandalismus an den Stationen gemeldet worden seien. Elke Wichmann aus der Stadt-Pressestelle führt das gute Resultat auf eine erhöhte Präsenz des städtischen Ordnungsdienstes zurück, sagt aber ebenfalls: „Es gibt schon ein Umdenken.“
Die CDU hatte eine flächendeckende Einführung der Beutelspender gefordert, der Ortsrat Stadtmitte hatte sich diesen Antrag für den Schillerteich zu eigen gemacht. Detlef Conradt könnte sich schon vorstellen, wo weitere Spender von Nutzen wären. Seine Vorschläge: der Robert-Koch-Platz und die große Grünfläche am Wellekamp.


