Eisshow Teil 3 – Jim Knopf und Lukas treffen Meereskönig
Wolfsburg „Von Lummerland in die Wüste“ hieß es am Sonntag in der Autostadt. Der dritte Teil der Eisshow feierte Premiere.
Die Zuschauerränge waren wieder dicht gefüllt. 40 000 Gäste besuchten die Autostadt nach deren Angabe von Freitag bis Sonntag insgesamt.
„Weißt du noch, wie alles angefangen hat?“, schallte die Unterhaltung von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer aus den Lautsprechern. „Emma hatte gerade ihr Baby bekommen, die kleine Molly“, erinnerten sich beide.
Mit der großen und der kleinen Lokomotive begaben sich Jim (Zabato Bebe) und Lukas (Bartosz Domanski) auf Reisen. Als eines Tages nämlich das Postschiff gegen Neu-Lummerland stieß, beschloss der König, einen Leuchtturm zu errichten. Jim dachte sofort an den Scheinriesen Herrn Tur Tur (Arthur Ebel). Diesen wollten die beiden Abenteurer abholen und nach Lummerland bringen. Auf ihrem Weg begegneten sie im Barbarischen Meer der Meerjungfrau Sursulapitschi (Erin Reed) und baten sie, das Meeresleuchten zu reparieren. Um dieses dauerhaft zu aktivieren, wurde jedoch ein Wärter benötigt, der den Magnetismus deaktiviert, wenn sich ein Schiff dem Felsen nähert.
Die kleine Meerjungfrau war gemeinsam mit ihrem Vater, dem Meereskönig, im Gewässer unterwegs. Aufwändig waren nicht nur die Kostüme dieser Darsteller gestaltet. Beide Eisläufer wirbelten über die zugefrorene Lagune, zeigten gewagte Sprünge und Drehungen. Passend war jeweils die Kulisse illuminiert. Zuschauen konnten die Besucher auch, wie Lukas und Jim Emma in ein fliegendes „Perpetumobil“ umbauten. Sie brachen mit ihrer fliegenden Lokomotive auf und ließen Molly zurück. In der Wüste besuchten sie Herrn Tur Tur. Er wurde von dem Halbdrachen Nepomuk (Sebastien Geerens) aus seinem Haus vertrieben. „Helft mir, ein schreckliches Ungeheuer hat sich in meinem Haus versteckt“, flehte Tur Tur Jim und Lukas an.
Zum Song „Don’t worry, be happy“ wirbelten die Läufer über das Eis. Und Lukas beschloss, dass Nepomuk der geeignete Wärter für den Magnetfelsen sein könnte.
Auf der Reise zurück stellten die Abenteurer fest, dass Molly verschwunden war. Daher bauten sie Emma in ein Unterseeboot um und suchten sie. Auf ihrer Reise wurden sie bewusstlos. Doch als sie wieder erwachten, waren sie in Lummerland. Dort trat Herr Tur Tur seine Stelle als Leuchtturm an.
Halbdrachen, Seepferdchen und andere Wesen aus der Unterwasserwelt bekamen die Zuschauer zu sehen. Zum Schluss der Show betrat das gesamte Ensemble gemeinsam die Eisfläche und animierte zum Mitklatschen. Mit Pyrotechnik fand das Finale seinen Schluss. Die Zuschauer applaudierten begeistert.


