WVG-Anbindung ins Sommerfeld bleibt ungeklärt
Wendschott Nichts Neues in Sachen Bus-Anbindung für das Neubaugebiet Sommerfeld, für das die CDU eine Sondersitzung des Ortsrates Wendschott gefordert hatte.
„Die Verwaltung führt mit den Beteiligten Abstimmungsgespräche und prüft die Machbarkeit eines kurzfristigen Termins für eine Sondersitzung des Ortsrates“, sagte Elke Wichmann, Pressesprecherin der Stadt, auf Anfrage unserer Zeitung.
Es ist also alles noch offen, obwohl bereits in der vorherigen Legislaturperiode angeregt worden war, das Neubaugebiet Sommerfeld in die WVG-Fahrpläne aufzunehmen. In der beantragten Sitzung, für die es noch keinen Termin gibt, sollen offene Fragen geklärt werden.
CDU-Fraktionssprecher Stefan Lorenz möchte nicht, dass Busse durch die Alte Schulstraße fahren, die bislang ohne Busverkehr blieb, oder die Haltestelle Ortsmitte verlegt wird. Er schlägt vor, das Gebiet Sommerfeld durch die Linie 160 aus Brome einzubinden.
Doch selbst, wenn die Sondersitzung terminiert werden sollte, ist sich der Ortsrat uneins. Ortsbürgermeisterin Andrea Kienapfel (SPD) plädiert für eine nichtöffentliche Sitzung. Sie wolle allen die Möglichkeit geben, in Ruhe anzuhören, wie die Argumente aller Seiten lauten.
Das sieht Lorenz ganz anders: „Wir wollen die Busbelange öffentlich diskutieren, denn schließlich soll der Bürger wissen, wie die Argumente für die Anbindung des Sommerfeldes geführt werden.“ Es dürfe niemand Nachteile durch eventuelle Verlegung der Haltestelle Ortsmitte haben.
Andrea Kienapfel ist indes bereit, wenn die Ortsratsmehrheit für die öffentliche Sitzung stimmt, die auch einzuberufen. „Ich bin doch Demokratin“, sagt die Ortsbürgermeisterin, die sich von Argumenten zur Meinungsänderung überzeugen lassen würde.

