Verkehr und neue Hallen sind Thema
Warmenau In der WN-Serie „Das kommt 2013“ blicken wir auf die Ereignisse des neuen Jahres . Diesmal geht es um Brackstedt, Velstove und Warmenau.
Angelika Jahns ist ein wenig stolz, dass sie Wolfsburgs einzige Ortsbürgermeisterin ist, die gleich drei Dörfern vorsteht. Doch damit wird auch die Liste der Wünsche größer, die in 2013 realisiert werden sollen.
Ganz generell gelte es, der Verkehrssituation Herr zu werden. „Die LKW müssen raus aus Warmenau“, sagt sie, wünscht sich für Brackstedt in der Kästorfer Straße und Am Hagen neuen Straßenbelag für sicheres Fahren und will in Velstove die Verkehrsströme genau beobachten, wenn die Bautätigkeit in der Glanz- wanne II beginnt, nachdem es ja mit dem vom Ortsrat favorisierten Kreisel nichts wurde.
Klar spricht sich Jahns wie der gesamte Ortsrat für den vom Sportverein Brackstedt gewünschten Anbau eines multifunktional nutzbaren Raumes an das Sportheim aus. Nun müsse im kommunalen Rahmen geprüft werden, was machbar sei und ein schlüssiges Konzept gefunden werden.
In Velstove ist die Planung für das neue Dorfgemeinschaftshaus (DGH) festgeschrieben, doch nun sollte die Maßnahme auch schnell verwirklicht werden. Wenn der als Mehrzweckraum genutzte Schulpavillon der neuen Feuerwehr-Fahrzeughalle weichen muss, wird das neue DGH nicht fertig sein. Da gilt es, Ausweichräume für die Sprechstelle und den Männergesangverein zu finden.
Das scheint geregelt, denn die Ortsfeuerwehr wird Räume für den Übergang zur Verfügung stellen. Der Männerchor könnte eventuell auch im Sportheim proben. Die neue Fahrzeughalle der Wehr ist in der Prioritätenliste abgesichert und schlägt mit 50 000 Euro Planungskosten zu Buche.
In Warmenau steht die Dachsanierung des neuen Dorfgemeinschaftshauses zu Gesamtkosten von 240 000 Euro an. Ein Teil der Maßnahme ist schon erledigt, der zweite soll im Mai bis Juli erfolgen. Jahns fordert Lärmschutz, wenn die Zufahrtstraße zu dem FE-Parkplatz gebaut wird und ein Konzept für die Erschließung, auch für das neue Ohr, um den Verkehr aufzunehmen.
„Ich wünsche mir, dass die Traditionen der Dorfgemeinschaftsfeste fortgesetzt werden“, so die Ortsbürgermeisterin. „Wir in Warmenau werden in jedem Fall feiern.“ Zufrieden war Jahns, dass 2012 beispielsweise der Kindergarten in Brackstedt fertig wurde. „Wir müssen aber auch hinnehmen, dass Verwaltung und politische Gremien nicht immer dem Ortsrat folgen“, sagt die Ortsbürgermeisterin. Dabei seien es doch die Ortsratsmitglieder, die vor Ort den besten Überblick hätten.
