Grundschul-Mobilbauten sollen nun doch auf Nordseite
Mörse Nach Intervention des Ortsrats hat die Verwaltung eingelenkt und ist auf den ursprünglich vereinbarten Standort an der Sandkiste zurückgeschwenkt.
Die zwischenzeitlichen Irritationen um den Standort für die künftigen Mobilbauten der Grundschule sind offensichtlich beigelegt.
„Die Mobilbauten an der Grundschule Mörse werden so gebaut wie ursprünglich im Ortsrat sowie im Schulausschuss beschlossen“, teilte Raphaela Hensch von der Stadt-Pressestelle auf WN-Anfrage mit. Sie sollen also im hinteren, nördlichen Bereich des Schulhofgeländes nahe der Ostlandstraße an der Sandkiste errichtet werden.
Wie exklusiv berichtet, hatte der Ortsrat Ehmen/Mörse im November einen von Vize-Ortsbürgermeister Rüdiger Golz – er ist zugleich Leiter der Grundschule Mörse – eingebrachten Antrag einstimmig verabschiedet: Demnach sollen die Mobilbauten an der Nordseite des Grundstücks errichtet werden.
Hintergrund des Vorstoßes war, dass die Verwaltung kurz zuvor eine neue Variante präsentiert und mit dem Erhalt der einheitlichen Gebäudeflucht nach Norden begründet hatte. „Diese Flucht gibt es aber ohnehin schon nicht mehr.“ Die Verwaltung hatte entgegen der Vereinbarung von Schulverwaltung, Politikern, Schulelternrat und Schulleitung überraschend geplant, die Mobilbauten südlich der Sandkiste aufzustellen. Doch dagegen hatte der Vize-Ortsbürgermeister und Schulleiter Sicherheitsbedenken geltend gemacht.
Wie Raphaela Hensch nun weiter berichtete, laufe derzeit die Ausschreibung für die Mobilbauten. „Nach der Auftragsvergabe werden dann die erforderlichen Schritte eingeleitet, so dass die Bauten ab August zum neuen Schuljahr 2013/14 genutzt werden können.“ Ein genauer Zeitplan für die Bauarbeiten könne jedoch erst im weiteren Verlauf der Planung erstellt werden.



