„Die Neubürger sollen sich bei uns heimisch fühlen“
Wendschott In unserer Serie „Das kommt 2013“ blicken wir auf das Geschehen in den Stadt- und Ortsteilen. Diesmal geht es um Wendschott.
Die Baugebiete Sommerfeld und Mitjätgensanger im nunmehr 2800 Einwohner zählenden Rundlingsdorf sind abgeschlossen. Dennoch herrscht nicht überall baulicher Frieden, denn es hagelte Proteste der Bürger wegen fehlender Bushaltestellen. Gegen die Bebauung des Gebietes Wildzähnecke II gab es sogar massiven Widerstand, den besorgte Anwohner mit 121 Unterschriften ausdrückten.
Der Verkehrsfluss würde sich stark erhöhen, wurde argumentiert. Mit den 160 bis 250 Wohneinheiten werden Eingriffe in die Natur befürchtet. Die Ortsbürgermeisterin wird die Unterschriftenlisten nun weiterleiten. Ende Januar dürften dann Fakten auf den Tisch kommen, auch in Bezug auf Bushaltestellen, ob sich überhaupt etwas ändere.
„Wir haben schon im vergangenen Jahr einem Antrag auf den Bau eines eigenen Kindergartens gestellt, der auch in den Haushalt aufgenommen wurde“, hofft Andrea Kienapfel, dass 2013 wirklich absehbar wird, dass der Wunsch in Erfüllung geht. „Ein eigener Kindergarten würde der Verknüpfung unseres Dorfes gut tun, es könnten sich neue Freundschaften zwischen Kindern und Eltern ergeben“, argumentiert die Ortsbürgermeisterin.
Im Jahr 2013 gibt es ein rundes Jubiläum, denn der Wendschotter Sportverein von 1963 wird 50 Jahre alt. WSV-Vorsitzender Karl-Michael Schulz bemüht sich um einen attraktiven Fußballgegner für seine schwarz-gelben Kicker und will den runden Geburtstag über drei Tage kräftig feiern. Dabei darf er auf die Hilfe des Ortsrates bauen. „Wir unterstützen den runden Geburtstag finanziell“, sagt Andrea Kienapfel.
Im Großen und Ganzen klappe das Zusammenspiel der Wendschotter Vereine recht gut, freut sich die Ortsbürgermeisterin. Und weil es im Ortsrat auch keine großen Meinungsunterschiede gibt, wenn es um die Belange des Dorfes geht, ist eigentlich alles in Butter.
„Mein großer Wunsch ist“, sagt Andrea Kienapfel, „dass die Neubürger sich bei uns heimisch fühlen und voller Überzeugung bekennen: Ich bin Wendschotter und wohne gerne hier.“



