Dancing Christmas – einfach mitreißend
Wolfsburg Am Samstagabend ging die von den Wolfsburger Nachrichten präsentierte Tanz- und Akrobatikshow Dancing Christmas über die Bühne des Ratsgymnasiums.
Der Weihnachtsmann tanzt Hip Hop und seine Begleiterinnen mit den roten Zipfelmützen mischen kräftig mit. 600 Besucher von Dancing Christmas, der Tanzshow des TV Jahn, sind begeistert. Die Stimmung ist, nicht zum ersten Mal an diesem Abend, auf dem Siedepunkt. In der Aula des Ratsgymnasiums jubeln Jung und Alt den Akteuren zu.
Dirk Räke-Maresté führte durch einen Abend, der geprägt war von Temperament, Leidenschaft, Athletik, Akrobatik und kreativen Choreographien. Und von Überraschungen. Eine solche war Jahn-Tanztrainerin Inessa Templin, die sich als großes Gesangstalent entpuppte. Sie eröffnete die Show mit einer mehr als respektablen Präsentation eines Hits von Melanie Thornton.
Anschließend ging es Schlag auf Schlag, abwechslungsreich, bunt gemischt, mitreißend. Der Nachwuchs legte tänzerisch vor. Die junge Jazz-Dance-Formation „No limits“ betätigte sich als Einheizer und mischte Bewegungsformen des Modern Dance mit Elementen aus dem Kunstturnen. Der Abend strebte anschließend seinem ersten Höhepunkten entgegen, die Rock’n’Roll Cats traten ins Rampenlicht. Energiegeladen, spektakulär, mit Salti sowie artistischen Einlagen, während derer der Tänzer seine Partnerin wie ein Wirbelsturm um seine Schulter kreisen ließ. Der Beifall glich einem akustischen Hurrikan.
Welch positive Resultate das Engagement von Sportvereinen in der schulischen Nachmittagsbetreuung zeitigt, zeigte Jahn-Übungsleiter Stefan Jähn mit 26 Grundschülern auf. Die Mädchen und Jungen aus der Erich-Kästner-Schule, der Laagbergschule, den Grundschulen Neuhaus und Sülfeld gaben Gas beim Hip Hop. Sie hatten Spaß und bereiteten ihren Zuschauern großes Vergnügen. Die verharrten nicht nur im Staunen, sondern waren eifrig dabei , das tanzsportliche Spektakel zu fotografieren oder zu filmen.
Viele der Akteure beobachteten vor oder nach ihrem Auftritt das sportliche Geschehen vom Rande aus und feuerten die anderen Gruppen an. So auch Katharina Rehrich und Anastasia Erdmann, beide 17 Jahre alt und Jazz-Dancerinnen bei „No name“. Die Burlesque-Choreographie dieser Gruppe war eine Augenweide. Beifallsstürme rief eine Parodie der Stepptänzer hervor, eine Comedy-Einlage mit Krücke und grauer Perücke, tänzerisch spitze und komödiantisch gigantisch. Die Herzen des Publikums eroberten auch Cleiton de Lima und seine katzengewandt-kraftvolle Capoeira Truppe. Zudem stand Dance Aerobic auf dem Plan und zum Finale flogen die Honeybees durch die Luft. Ovationen für alle Sportgruppen.


