Amokgerücht auf Facebook versetzt Schüler in Aufregung
Wolfsburg Vorab: An dem Gerücht ist wohl nichts dran – dennoch versetzte eine Amoknachricht auf Facebook die Schüler des Phoenix-Gymnasiums in helle Aufregung.
Es war ein Gerücht – und vermutlich geht es auf ein Missverständnis zurück. Schülerinnen und Schüler des Phoenix-Gymnasiums mussten am Mittwoch und Donnerstag im sozialen Netzwerk Facebook von einem geplanten Amoklauf in ihrer Schule lesen. Über die Plattform hatte sich das Gerücht verbreitet, jemand plane am Freitag – dem Tag, an dem laut des alten Maya-Kalenders die Welt untergehen soll – einen Amoklauf. Polizeisprecher Sven-Marco Claus gibt aber Entwarnung. „Das Gerücht gibt es, aber es ist eben ein Gerücht““, sagte er Donnerstagmorgen auf Anfrage der WN. Zwar sei der Ursprung der Geschichte noch nicht gefunden, Claus beschreibt den Hergang aber so. „Da haben Schüler gehört, wie andere über einen Amoklauf am 21. Dezember sprachen. Hintergrund für das Gespräch war wahrscheinlich die scheußliche Tat in den USA. Die Schüler, die das Gespräch hörten, schreiben Emails und Nachrichten bei Facebook. Über die sozialen Netzwerke verbreitet sich so etwas rasend schnell.“ Besondere Angst hätten dann die Eltern gehabt.
Auch wenn Claus sich sicher ist, dass niemand in Vorsfelde wirklich Amok-Pläne hat, wird die Polizei ermitteln. „Das sind dann sehr dezente Ermittlungen. Wir sprechen zum Beispiel mit den Lehrer und beraten sie, wie sie jetzt mit den Schülern das Thema behandeln sollten.“


