Viola Bischoff: Es gab viel Lob für den Weihnachtsmarkt
Wolfenbüttel Eine permanente weihnachtliche Musikbeschallung ist auf dem Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt wegen der Gema-Gebührenordnung nicht möglich.
Ein positives Fazit des Weihnachtsmarktes auf dem Stadtmarkt, der am Sonntag endet, zog Viola Bischoff vom Wolfenbüttel Marketing. Der Weihnachtsmarkt sei in der ersten Woche ungewöhnlich stark gestartet. Kurz vor dem zweiten Adventswochenende habe es witterungsbedingt jedoch einen Rückgang der Besucherzahlen gegeben, die aber zum dritten Wochenende wieder deutlich anstiegen. Insbesondere in den Nachmittagsstunden und am Abend hätten viele Besucher den Weihnachtsmarkt vor dem erleuchteten Rathaus besucht.
Die Aussteller seien weitgehend mit den Umsätzen zufrieden gewesen, allerdings sei der Gesamtumsatz aufgrund des zeitlich kürzeren Marktes bei einigen Händlern etwas schwächer als im vergangenen Jahr ausgefallen.
Lob hörte Bischoff auch von Besuchern aus der Region für das besondere Ambiente des Marktes mit der wunderschönen Friedenstanne in der Mitte. Insbesondere die Fachwerkgassen seien als Anziehungspunkt gelobt worden. Auch für das Kinderprogramm mit täglich bis zu 200 Kindern vor dem neuen Wichtelhaus gab es Anerkennung.
Gerade die Händler in den Fachwerkhäusern und in der Kommisse an den Wochenenden seien für viele auswärtige Besucher ein Grund für einen mehrfachen Besuch gewesen, berichtete Bischoff.
Immer wieder sei nach weihnachtlicher Musikbeschallung des Platzes gefragt worden, erzählte die Vertreterin des Stadtmarketings. Diese sei in Wolfenbüttel erst ab 15.30 Uhr zulässig. Eine Dauerbeschallung ab 15.30 Uhr sei zudem derzeit aufgrund der Gema-Gebührenordnung nicht möglich.
Bischoffs Fazit lautete: „Insgesamt war es ein guter Markt, der sicher einen großen Beitrag zur Frequenzsteigerung in der Innenstadt beigetragen hat. Dabei waren insbesondere die Tage, in denen Wochenmarkt und Weihnachtsmarkt kombiniert waren, hohe Frequenzbringer. Wir freuen uns jetzt schon auf den Weihnachtsmarkt 2013.“



