Rat Winnigstedt: Unsere Schule muss erhalten bleiben!
Wolfenbüttel Die Gemeinde Winnigstedt überlegt ergebnisoffen, mit benachbarten Gemeinden zusammenzugehen.
In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde eine entsprechende Diskussion angestoßen. Hintergrund sei die Fusion zwischen den Samtgemeinden Asse und Schöppenstedt, erklärte Bürgermeister Kurt Alpers im Gespräch mit unserer Zeitung. „Derzeit haben beide Samtgemeinde 13 Mitgliedsgemeinden. Nach der Fusion dürfen es laut Zukunftsvertrag noch maximal zehn sein“, erklärte er.
Im Februar möchte das Innenministerium dazu erste Ergebnisse sehen, deshalb werde jetzt mit der Diskussion begonnen, so Alpers, ob ein Zusammenschluss für die Gemeinde Winnigstedt infrage käme und mit wem. „Für uns ging das nur mit Uehrde oder Roklum.“
Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Zukunftsvertrag ist eine Resolution zu sehen, die der Gemeinderat verabschiedet hat. Sie hat den Erhalt der Grundschule in Winnigstedt zum Inhalt. „1974 war das schon ein Thema und zwischenzeitlich ein weiteres Mal. Jetzt ist die Schule jedoch sehr gut aufgestellt, und wir wollen sie auf jeden Fall erhalten“, berichtete der Bürgermeister. Die Schülerzahlen seien bis über 2015 hinaus sehr positiv.
Positives gab es auch vom Haushalt zu berichten. Ein Nachtragshaushalt, so Alpers, sei für dieses Jahr nicht nötig geworden, der Haushalt schließt mit einem Plus von 129 000 Euro ab. Schließlich wurde noch ein Prüfauftrag an die Verwaltung beschlossen. Der solle Kosten und Aufwand für einen möglichen eigenen Internetauftritt der Gemeinde Winnigstedt prüfen. „Wir möchten unser Profil im Internet schärfen“, so Alpers.
Da es sich dabei aber um eine freiwillige Leistung handele, deren Volumen insgesamt auch durch den Zukunftsvertrag sehr begrenzt sind, müsse das erst einmal geprüft werden. Die nächste Ratssitzung findet erst im neuen Jahr statt, dann wird es unter anderem auch um den Haushalt 2013 Jahres gehen.


