Gesamtschule zeigte Schulalltag im Rahmen der Projektwoche
Wolfenbüttel Seit 100 Tagen besteht Wolfenbüttels zweite Integrierte Gesamtschule Ravensberger Straße, an der jetzt drei Projektwochen zu Ende gingen.
Seit 100 Tagen besteht Wolfenbüttels zweite Integrierte Gesamtschule Ravensberger Straße, an der jetzt drei Projektwochen zu Ende gingen. Zur Präsentation der Projektwochenergebnisse waren auch die Eltern und Geschwister der 150 Gesamtschüler eingeladen worden. Die Integrierte Gesamtschule Ravensberger Straße ist eine offene Ganztagsschule mit ganztägigen Unterrichts- und Freizeitangeboten an vier Tagen der vollen Unterrichtswoche. Die Schule bietet ihren Schülerinnen und Schülern den Erfahrungsraum und die Gestaltungsfreiheit, die zur Erfüllung des Bildungsauftrags des Niedersächsischen Schulgesetzes erforderlich sind, heißt es im Schulprogramm. Die IGS möchte ihren Schülerinnen und Schülern so die Fähigkeit zu einem eigenverantwortlich geführten Leben vermitteln. Dazu gehören insbesondere die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Fähigkeiten, die Herausbildung eines aktiven Freizeitverhaltens und die Vorbereitung des Übergangs in eine berufliche Tätigkeit oder eine weiterführende schulische Ausbildung.
Wie sich das im Schulalltag widerspiegelt, das zeigten die Schüler im Rahmen der drei Projektwochen zum Thema Tiere. Einzige Vorgabe der Schule war es, dass sich die Schüler ein heimisches Säugetier aussuchen, um darüber zu forschen, aber auch um kreativ und künstlerisch tätig zu sein, erklärte Schulleiterin Katrin Unger. Zum Abschluss der Projektwochen fand ein Präsentationstag im Schulzentrum statt. Zu den einzelnen Stationen wurden die Besucher durch Holzpinguine geführt, die ebenfalls im Rahmen der Projektwochen entstanden sind. Unger war von den Darbietungen ihrer Schüler sehr angetan: „Es ist alles sehr gut gelaufen. Jedes Kind hat seinen eigenen Zugang zu dem Thema Tiere gefunden. Aus unseren theoretischen Ansätzen ist Praxis geworden, mit der wir hier gut leben können.“ Die Schule sei für die meisten Schüler zu einem echten Lebensraum geworden. Das hätten ihr auch zahlreiche Eltern am ersten Elternsprechtag bestätigt.

