Chöre boten ein musikalisches Weihnachtserlebnis
Sickte Zu einem gemeinsamen Adventskonzert hatten der Frauenchor und Männergesangverein Sickte eingeladen.
Erstmalig sangen sie in der neuen Mensa der Haupt- und Realschule Sickte.
Der Neubau der Sickter Schule erwies sich hierbei als konzerttauglich. Eine große Bühne und der Raum boten ausreichenden Platz für Chöre und die zahlreichen Zuhörer.
Zum Auftakt sangen Chöre und Zuhörer gemeinsam Es ist für uns eine Zeit angekommen. Doris Schulze, Vorsitzende des Frauenchores, und Frank Pape, Vorsitzender des Männergesangvereins, begrüßten die Gäste.
Die beiden Sickter Chöre boten im Wechsel traditionelle und moderne Weihnachtslieder dar. Das „Licht der Weihnacht“ war hierbei ein besonders Thema. Die Sängerinnen und Sänger ließen es in ihren Liedern erstrahlen. Dazu passten auch Gedichte und Geschichten, mit denen das musikalische Programm umrahmt wurde.
Der Weihnachtsklassiker des Frauenchores, Kommet ihr Hirten, rührte die Zuhörer. Der alte Satz ist ein besonders Juwel im Weihnachtsrepertoire des Chores. Der Hauptchor singt hierbei mehrstimmig die bekannte Melodie. Der separate so genannte kleine Chor, besetzt mit Solosängerinnen, gibt die Strophen vor.
Auch der Männerchor bot einen Klassiker, den Andachtsjodler. Dieser ging in das vertonte Gedicht Markt und Straßen sind verlassen von Joseph von Eichendorff über. Auch internationale Weihnachtslieder standen auf dem Programm.
Unter der Leitung von Hedwig Struppek sang der Frauenchor auch Spirituals aus Südafrika und Amerika. Eberhardt Christ, Chorleiter des Männergesangvereins, hatte mit seinen Sängern das Tebje Poem aus Russland vorbereitet.
Einen kritischen Blick warf der Männerchor auf Konsum und Kommerz in der Adventszeit. Mit einem Augenzwinkern bot er hierzu seine Version des „Konjunktur Cha-Cha“ dar. Dann sangen Zuhörer und Chöre noch einmal gemeinsam Lasst uns froh und munter sein.
Während gesungen wurde, verteilten Nikoläuse eine kleine Gabe an alle Gäste. Zum Abschluss beeindruckten Frauen- und Männerchor mit dem neuen Chorsatz Weihnachtstern nach einer Melodie aus der 5. Sinfonie von Antonín Dvorák.



