Auch Heiligabend ist Suppenküche geöffnet
Wolfenbüttel Im großen Saal des Roncallihauses am Harztorwall in Wolfenbüttel lesen heute Propst Schade und Pfarrer Eggers Weihnachtsgeschichten vor.
Auch am 24. Dezember öffnet die Suppenküche in Wolfenbüttel um 12 Uhr ihre Pforten im Roncallihaus am Harztorwall, berichtete Suppenküchen-Koordinatorin Marianne Effe. Schmorfleisch, Rotkohl, Kaisergemüse, Kartoffeln und Kroketten soll es geben, Mousse au Chocolat zum Nachtisch. Die Besonderheit: „An diesem Tag servieren wir das Essen“, so Marianne Effe. Die Gäste müssen sich für den 24. in eine Liste eintragen. 75 werden es vermutlich sein.
Heiligabend ist die Suppenküche aber nicht nur eine Stunde geöffnet. Propst Schade und Pfarrer Matthias Eggers lesen vor dem Essen die Weihnachtsgeschichte vor. Es wird auch gemeinsam gesungen, zur Musik, die der Propst auf dem Akkordeon spielen wird.
Später werden dann Kaffee und Stollen serviert. 6 bis 7 Ehrenamtliche werden den Tag gestalten und dann am späten Nachmittag selbst ins Weihnachtsfest starten. Er ist eine Spende einer Wolfenbütteler Loge, berichtet Suppenküchen-Koordinatorin Marianne Effe.
Seit 5. November wird in der ökumenischen Suppenküche, getragen von allen Stadtkirchen, wieder von Montag bis Samstag um 12 Uhr eine warme Mahlzeit für Bedürftige und Durchreisende zubereitet. Zwischen 50 und 60 Menschen nehmen gegen Zahlung von einem Euro das Angebot aktuell wahr, das bis Ende März stets von Ehrenamtlichen gemacht und durch Spenden finanziert wird.
Sehr gefreut hat sich Marianne Effe, dass sich 14 weitere Menschen, darunter 7 Männer, entschlossen haben, ihre freie Zeit der Suppenküche zu widmen. Aktuell sind es somit 92 Ehrenamtliche, die im Wechsel für die frisch gekochten Speisen sorgen.



