Baddeckenstedt setzt eigene Beauftragte für Integration ein
Baddeckenstedt Spätaussiedlerin Raisa Findling hilft den 15 Flüchtlingen in der Samtgemeinde Baddeckenstedt bei der Integration in einem unbekannten Land.
Nach zwei Jahrzehnten in der neuen Heimat ist Raisa Findling jetzt auch offiziell den Menschen behilflich, die in Deutschland als Flüchtling oder Einwanderer zurecht kommen müssen. Sie ist seit Jahresbeginn die neue Migrations-Beauftragte der Samtgemeinde Baddeckenstedt.
„Ich habe damals den schwierigen Weg selbst mitgemacht, den diese Menschen jetzt beschreiten“, berichtete Raisa Findling. Sie wurde mit ihrer Familie gut aufgenommen und auch von der Kirche bei der Überwindung der Sprachbarrieren unterstützt. Diese Hilfen gibt sie schon seit einigen Jahren als Helferin der Caritas zurück.
„Ihre Arbeit haben wir vom 1. Januar 2013 an auf eine professionellere und breitere Basis gestellt“, sagte Samtgemeinde-Bürgermeister Jens Range bei der Amtseinführung am Mittwoch. Erste Ansprechpartnerin sei Amtsleiterin Birgit Simons und ihr Team vom Bürgerservice der Samtgemeinde-Verwaltung.
Migranten-Berater Gerhard Senski vom Caritas-Kreisverband Wolfenbüttel lobte, dass Baddeckenstedt als zweite ländliche Gemeinde eine Migranten-Beauftragte eingesetzt habe. Raisa Findling habe auch dank der Unterstützung der Kirchengemeinden Albertus-Magnus in Baddeckenstedt sowie Burgdorf-Assel den 15 Menschen helfen können, die derzeit in den Unterkünften der Samtgemeinde leben.



