Schneeräumkräfte waren im Dauereinsatz
Salzgitter Starker Schneefall und heftiger Wind sorgten gestern dafür, dass in Salzgitter und im Umland die Schneepflüge rund um die Uhr im Einsatz waren.
.„Das schaffen wir“, meinte Igor Klassen unternehmungslustig. Er stoppte kurz seinen Schneepflug, mit dem er auf der Straße zwischen Lobmachtersen und Gebhardshagen den Schnee an die Seite schob. Klassen war am Sonntag einer der Fahrer des Städtischen Regiebetriebs, die schon kurz nach 4 Uhr morgens in Dauereinsatz gingen.
Kritisch war es nach den Worten von Einsatzleiter Karsten Preuss bereits morgens gewesen – starker Wind blies vor allem die Landstraßen zu. Dazu gehörten zum Beispiel die Straßen von Reppner nach Barbecke, von Lichtenberg nach Lesse oder die Straße zwischen Salder und der Kreuzung mit der Nord-Süd-Straße – ein neuralgischer Punkt bei jedem Schneewetter.
Preuss war in Eile, er musste weitere Leute mobilisieren. „Der Schneefall hat nachgelassen, aber der Wind ist noch stark“, sagte er am späten Nachmittag. Am Abend, als der Schnee in Regen überging, war dann Salz gefragt.
Einen etwas ruhigeren Dienst hatte die Polizei. Hans-Jörg Wurm vom Polizeikommissariat in Bad: „Wir haben keine wetterbedingten Meldungen. Beim ersten Schnee ist noch Ruhe, erst nach zwei Tagen geht es los. Dann fahren die Leute wieder schneller.“ Auch Frank Seidenberg vom Polizeikommissariat Lebenstedt musste passen. „Wir haben normales Tagesgeschäft. Die Leute fahren vorsichtig.“ Es blieb bei kleinen Blechschäden.
Dem starken Wind fiel am Sonntag auch das Nikolaus-Wasserskilaufen auf dem Salzgittersee zum Opfer.



