Salzgitteraner wehrt sich
Salzgitter Ein Salzgitteraner soll ffn-Moderatorin Lea Rosenboom gestalkt haben. Der Mann wehrt sich.
Gestalkt haben soll ein Salzgitteraner die ffn-Moderatorin Lea Rosenboom, die die Geschichte auch öffentlich gemacht hat. Der Mann wehrt sich im Netz, er fühlt sich offenbar zu Unrecht beschuldigt.
Im Mai erwirkte Rosenboom laut Amtsgericht Hannover ein Näherungs- und Kontaktverbot gegen ihn. Der Salzgitteraner habe dagegen Einspruch erhoben. Nun sollte es Ende November eine Anhörung dazu geben, der Salzgitteraner habe aber gleich einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin gestellt. Der wird nun erstmal geprüft.
„Das Problem ist die Beweisbarkeit“, sagte ein Amtsgerichts-Sprecher. Es habe „schwierige“ Mails des Salzgitteraners gegeben („Du musst meine 3-4-5 Kinder austragen“), allerdings an den dienstlichen Mailserver. Indes gebe es ja auch die Aufforderung von dort, Mails zu schreiben.
Auch sei Rosenbooms Auto zerstört worden, es habe abendliche Klingelattacken gegeben – doch sei dem Salzgitteraner keine Täterschaft nachzuweisen.
In diesen Tagen ist zudem die einstweilige Verfügung abgelaufen, sagte der Amtsgerichts-Sprecher. Ein Folgeantrag sei nicht gestellt worden.

