Prozess gegen Spielhallen- Räuber startet
Salzgitter Der Vorwurf lautet: Gemeinschaftlicher schwerer Raub in Salzgitter. Eine Aufsicht soll sogar mit einem Messer bedroht worden sein.
Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt heute der Prozess gegen zwei Männer (23 und 29 Jahre alt), die im Juli in Salzgitter zwei Spielhallen überfallen haben sollen. Der Tatvorwurf: Gemeinschaftlicher schwerer Raub. Beide Männer befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.
Maskiert und mit einem größeren Messer bewaffnet soll der Jüngere eine Spielhalle in der Berliner Straße/Ecke Chemnitzer Straße überfallen haben, berichtete die Salzgitter-Zeitung damals. Er habe die Angestellte bedroht und Geld aus der Kasse genommen, hieß es laut Polizei. Wenige Tage später soll der 23-Jährige einen weiteren Überfall auf eine Spielhalle unternommen haben. Beute insgesamt: Rund 1700 Euro.
Der Jüngere soll laut Polizei schnell gestanden haben, für Raubüberfälle auf zwei Spielhallen verantwortlich zu sein. Auch der ältere Freund (29) sei in diesem Zusammenhang festgenommen worden. Ihm werde vorgeworfen, die Spielhallen kurz vor den Überfällen ausgekundschaftet zu haben unter dem Aspekt, dass die Aufsicht alleine im Raum befand.
Bei einer Durchsuchung hätten die Beamten unter anderem ein Handy gefunden, das einer Angestellten bei einem Überfall weggenommen wurde. Der 23-Jährige sei drogenabhängig und benötigte das Geld eigenen Angaben zufolge für seinen Drogenkonsum, hieß es.
Angesetzt sind insgesamt vier Verhandlungstage.



