Musikschüler begeisterten auf Weihnachtskonzert
Lebenstedt Es ist Tradition – das Weihnachtskonzert der Musikschule Salzgitter. Trotz schlechten Wetters war das Konzert in der Kulturscheune gut besucht.
Wie bei vielen Musikschulen Tradition, lud auch die Musikschule Salzgitter zum Weihnachtskonzert. Was Schülerinnen und Schüler in einem Jahr studiert hatten, stellten sie nun einer großen Zuhörerschaft, die trotz schlechtesten Schneewetters angereist war, verpackt in einen bunten Melodien-Strauß von Klassik über Jazz bis zum Weihnachtslied vor. Der Saxofonchor unter Leitung von Otto Jansen musizierte traditionelle Weihnachtslieder in swingendem Sound. Danach brillierte Katharina Wickmann mit ihrer Viola im Allegro aus Glasunovs „Elegie op. 44. Umsichtig begleitet wurde sie dabei von einer Schülermutter Irina Höhn.
Mit dem Song „If I ain’t got you“ von Alicia Keyes brachte Sängerin Jennifer Bieber eine ganz neue Klangfarbe zu Gehör, begleitet von Jannik Peinemann. Ein sauberer Vortrag folgte von Moritz Taube am Klavier mit Svobodas „Drei Nüsse für Aschenbrödel“.
Dann folgte das Minimal-Weihnachtsmusical unter der Regie von Barbara Rother. Der Weihnachtskinderchor der Musikschule hatte sich die Hektik zum Weihnachtsfest programmatisch auf die Fahnen geschrieben, was auch durch die vier Lieder, „Streitlied“, „Traummusik“, Versöhnungslied“ und „Friedenslied“, bekräftigt wurde. Eine beeindruckende Gesamtleistung des Kinderensembles endete mit dem spanischen „Feliz Navidad“ von José Feliciano.
Dann noch einmal Jazz mit Alina Ludwig als Frontsängerin mit „Everything must change“ und Have yourself a merry little Christmas“. Einfühlsam begleitet wurde sie von Martin Krüger-Düsenberg am Klavier und Musikschulleiter Mirko Herzberg am Bass.
„The Gentle Voices“ unter der lebendigen Leitung von Britta Rex sang unter anderen das amerikanische Lied „Winter Wonderland“. Das Finale wurde eingeläutet mit dem Jungen Orchester unter Leitung von Brian Berryman. Blitzsauber spielte das Orchester englisches Repertoire, das Traditional „Shenandoah“ und drei Sätze aus Holsts „St. Paul’s Suite“, das wohl dem Leiter Berryman geschuldet war. Nicht ohne Grund ist das Orchester für einen Preis der Jeunesses musicales 2013 vorgeschlagen.
Zum Schluss musizierten und sangen alle zusammen mit den Zuhörern „Vom Himmel hoch, o Englein kommt“. Und damit war auch hier die Weihnachtszeit eingeläutet und im besten Sinne herbeimusiziert worden. Freudiger Applaus war der wohlverdiente Lohn der jungen Musiker.
