Headliner – was sie gerne lesen, wobei sie einschlafen
Salzgitter Der Papiergeruch! Das Knistern beim Umblättern! Das Versinken in der Geschichte! Lesen macht glücklich. Die Headliner erzählen heute, was sie lesen.
Isabelle Schumacher, 16, liest gern
Mary Higgins Clark
Mein Lieblingsbuch:
„Julischatten“ von Antje Babendererde. Mein Opa hat es mir zu meinem Geburtstag geschenkt.
Darum geht es:
Das Buch handelt von einem Mädchen, dass nach einer Alkoholvergiftung von ihren Eltern nach Amerika geschickt worden ist. Dort landet sie bei ihrer Tante im Indianerreservat, wo sie sich in einen blinden Jungen verliebt, der ihr den Weg raus aus den Drogen und Alkohol zeigt.
Das Buch sollte jeder gelesen haben:
Ich finde, die Harry-Potter-Bücher sollte jeder gelesen haben, da sie weltweit berühmt sind und die Geschichte von Harry Potter nicht umsonst so beliebt ist.
Dabei bin ich eingeschlafen:
Ich bin bei „Der Herr der Ringe“ eingeschlafen. Eigentlich finde ich die Story ziemlich gut, aber das Buch ist mir eindeutig zu lang. Ich hatte das Buch nur gelesen, weil ich die Filme gut fand. Jetzt weiß ich, dass das keine gute Idee war, da ich die Story schon kannte und so selbst die spannenden Momente vorhersehbar waren.
Der schönste Satz aus einem Buch:
„Klar habe ich damit gerechnet, dass mich eines Tages wieder irgendein Schwachkopf mit spitzem Hut beschwört, aber doch nicht derselbe wie beim letzten Mal!“ Aus Jonathan Strouds „Bartimäus – Das Auge des Golem“. Ich mag diesen Satz, weil ich finde, dass es Jonathan Stroud damit gelungen ist, den gesamten Humor des Bartimäus zusammenzufassen.
Mein Lieblingsautor:
Mary Higgins Clark. Sie schreibt Thriller, und ich finde sie echt gut, denn ihre Bücher sind spannend, und am Ende gibt es immer eine Überraschung.
Lisa Matschinsky, 16, zitiert schon mal Daniela Katzenberger
Mein Lieblingsbuch:
„Türkisch für Anfänger“ von Detlef Dresslein. Jetzt einmal ganz ehrlich: Das Lesen von Büchern ist nicht gerade mein allergrößtes Hobby, aber manchmal nehme ich schon einen Wälzer in die Hand. Und zwar dann, wenn ich für den Unterricht Lektüren lesen muss oder, wenn ich im Urlaub bin.
Darum geht es:
Der Roman handelt von der 19-jährigen Pessimistin Lena Schneider, die sich ihren Urlaub niemals so schlimm vorgestellt hätte: Mitten über dem Indischen Ozean stürzt der Flieger ab. Lena strandet mit dem Macho Cem und seiner gläubigen Schwester Yagmur auf einer einsamen Insel. Ohne Sonnenschutz, ohne Kontakt zur Außenwelt und ohne Ahnung, wie sie mit den Verrückten auf der Insel umgehen soll. Sie kämpft ums Überleben – und um Cem. Humor, Kitsch und Urlaubsstimmung machen „Türkisch für Anfänger“ aus, und deshalb ist es auch mein momentanes Lieblingsbuch.
Das Buch sollte jeder gelesen haben:
„Sakrileg – The Da Vinci Code“: Verschwörungstheorien, die Geschichte und Kunst bestimmen dieses Buch.
Bei dem Buch bin ich eingeschlafen:
Knapp war es bei „Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller. Wir haben es in der Schule gelesen. Es war nicht so einfach zu verstehen, und zudem ist die Geschichte weder spannend noch unterhaltsam.
Mein Lieblingszitat aus einem Buch:
„Sei schlau, stell dich dumm“, lautet die Biografie und ist gleichzeitig mein Lieblingssatz aus dem Buch der bekanntesten Blondine Deutschlands: Daniela Katzenberger.
Mein Lieblingsautor:
Zwar gibt es viele sehr gute Autoren wie Nicolas Sparks, Charles Dickens oder auch J. K. Rowling, aber ich habe keinen Lieblingsautoren.
Patrizia Spanke, 15, schmunzelt
gern bei Axel Hacke
Mein Lieblingsbuch:
„Seelen“ von Stephenie Meyer.
Darum geht es:
Es spielt in der Zukunft, in der fast alle Menschen von sogenannten Seelen besetzt sind, die sich im menschlichen Körper einnisten und sie übernehmen. Doch es gibt einige Menschen, die noch Widerstand leisten und sich verstecken. Die Protagonistin Melanie wird zwar gefasst und ihr eine Seele implantiert, doch sie wehrt sich gegen die vollständige Übernahme und teilt sich ihren Körper mit der Seele Wanda.
Das Buch sollte jeder gelesen haben:
„Das Beste aus meinem Leben“ von Axel Hacke. Es basiert auf Hackes wöchentlichen Erscheinungen im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ und besteht aus lauter kurzen Alltagsgeschichten. Das Buch entlockt einem mindestens ein Schmunzeln, deswegen kann ich das nur weiterempfehlen.
Dabei bin ich eingeschlafen:
Vor einiger Zeit habe ich mir mal ein Mängelexemplar mitgenommen: „Die Rückkehr der Goblins“ von Jim C. Hines, der Klappentext klang einigermaßen okay. Ich habe das Buch nach einigen Seiten wieder aus der Hand gelegt. Es war langweilig geschrieben, und es gab so gut wie keine Handlung.
Der schönste Satz aus einem Buch:
„Er zog durch die Nacht und Wüste. Überzog die Wüste mit Nacht. Er suchte den Tod und Rache. Strahlender Tod erwacht. Und er fand das Licht und ein Mädchen. Ein Mädchen von Licht bewacht.“
Aus „Feenlicht – die Sturmjäger von Aradon“ von Jenny Mai Nuyens. Ich finde, dass diesen Worten eine geradezu magische Schönheit innewohnt.
Mein Lieblingsautor:
J. K. Rowling: Ich liebe die Harry-Potter-Serie, seit meine Schwester mir den ersten Teil in der Grundschule zu Weihnachten geschenkt hat; es war das erste „richtige“ Buch, das ich gelesen habe. Ich finde Rowlings Schreibstil toll, und dass sie es geschafft hat, solch wahrhaft bezaubernde, erfolgreiche Bücher zu schreiben, macht sie zu einem meiner Idole.
Sophia Jahnel, 18, empfiehlt ein Buch zum Glücklichsein
Mein Lieblingsbuch:
„Beastly” von Alex Finn.
Darum geht es:
Es geht um einen gut aussehenden jungen Mann namens Kyle Kingston, der sein Äußeres nutzt und sich ausdrücklich gegen hässliche Menschen ausspricht. Eines Tages lädt er die Hexe Kendra zu einem Ball ein und demütigt sie dort. Diese ist daraufhin empört und verhext Kyle. Er wird ein Monster, geprägt von Narben und Tätowierungen. Der Zauber kann nur durch Liebe aufgehoben werden. Doch wie soll das mit seinem monströsen Aussehen funktionieren? Kyle beginnt zu realisieren, dass Aussehen nicht alles ist und fängt an ein Mädchen namens Lindy zu beobachten. Er sich verliebt sich in sie und lockt sie zu sich nach Hause. Dort kommen sich die beiden näher, bis Lindy, kurz bevor der Zauber für immer bestehen bleibt, die drei magischen Worte „Ich liebe dich“ sagt.
Ich habe das Buch in der englischen Originalausgabe gelesen.
Das Buch sollte jeder gelesen haben:
„Glück kommt selten allein“ von Eckart von Hirschhausen. In dem Buch behält der Autor nicht nur Recht, was das Thema Glück betrifft, sondern gibt auch Tipps für das alltägliche Leben.
Dabei bin ich eingeschlafen:
„Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm. Die Schullektüre, die wir in der achten Klasse lesen mussten, war sogar so langweilig für mich, dass ich mir nach der vierten Seite das Hörbuch gekauft habe.
Der schönste Satz aus einem Buch:
„Habe ich Ihnen nicht gesagt, dass wir ungesagte Zauber üben, Potter?“
„Ja“ erwiderte Harry steif.
„Ja, Sir.“
„Sie brauchen mich nicht ‚Sir’ zu nennen, Professor.“
Aus „Harry Potter und der Halbblutprinz“ von Joanne K. Rowling, Seite 183, ein Gespräch zwischen Severus Snape und Harry Potter.
Mein Lieblingsautor:
Den gibt es bei mir nicht. Dafür existieren viel zu viele gute Bücher, die ich noch nicht gelesen habe.
Franziska Bujara, 17, empfiehlt den Zauberlehrling
Mein Lieblingsbuch:
„Leichenblässe“ von Simon Beckett. Der Thriller ist der dritte in der Reihe um den forensischen Anthropologen David Hunter. Teilweise ist das Buch zwar abartig eklig, jedoch auch unglaublich spannend.
Darum geht es:
David Hunter reißt von London nach Knoxville, Tennessee, um dort seinen alten Freund zu besuchen. Bald darauf wird eine Leiche gefunden. Am Tatort werden Fingerabdrücke eines seit sechs Monaten verstorbenen Mannes gefunden. Kurze Zeit später verschwinden Menschen, unter ihnen Bekannte von David Hunter. Es werden weitere Leichen gefunden, die Indizien am Tatort weisen jedoch immer auf Tatverdächtige hin, die seit langem vermisst oder bereits verstorben sind hin.
Das Buch sollte jeder gelesen haben:
Harry Potter 1 bis 7. Die Bücher sind Literatur, die mehrere Generationen gleichzeitig geprägt hat.
Dabei bin ich eingeschlafen:
„Tiere“, ebenfalls von Simon Beckett. In dem Buch passiert nichts, es wird lediglich beschrieben, was die Hauptperson Ekelhaftes mit anderen Menschen anstellt. Ich muss dazu sagen, dass ich es auch nur bis zur Hälfte gelesen habe.
Der schönste Satz aus einem Buch:
„Wir laufen quer über den Alexanderplatz, vorbei an einem Grillwalker, einem Verrückten mit einem Infostand und ein paar Freaks, die sich als Statuen verkleidet haben, sogenannte dastehende Künstler [...]“ – aus „Känguru-Manifest“ von Marc Uwe Kling.
Mein Lieblingsautor:
Den gibt es nicht. Wie man am Beispiel Simon Beckett sehen kann, können mir Bücher von demselben Autor ganz unterschiedlich gut gefallen.
Nelly Saibel, 17, hat ein Herz für englische Geschichten
Mein Lieblingsbuch:
,,Stolz und Vorurteil‘‘ von Jane Austen.
Darum geht es:
Das Buch handelt von einer tragischen Liebesgeschichte. Die kluge und freche Elizabeth Bennet aus einer wohlhabenden Familie, und der stolze Fitzwilliam Darcy aus einer sehr reichen Familie, haben Gefühle füreinander, wollen sich dies anfangs aber nicht eingestehen. Deshalb gehen sie sehr kühl und zum Teil auch abweisend miteinander um. Sie verlieren sich aus den Augen, finden aber nach einiger Zeit doch zueinander und werden zusammen glücklich. Der Roman spielt in London zwischen dem 18. und dem 19. Jahrhundert.
Das Buch sollte jeder gelesen haben:
,,Wir Kinder vom Bahnhof Zoo‘‘ von Christiane. F.. Es ist die Geschichte der Autorin, deren Jugend geprägt ist von Drogen.
Dabei bin ich eingeschlafen:
,,Romeo und Julia auf dem Dorfe‘‘. Ich bin ein Fan von Shakespeares ,,Romeo und Julia‘‘, und deshalb hat mich diese neuere und auch andere Version so gelangweilt, dass es meine Augen nicht mehr geschafft haben, offen zu bleiben.
Der schönste Satz aus einem Buch:
Mein Lieblingszitat stammt aus meinem Lieblingsbuch: ,,An Elizabeths Beispiel lernte sie, dass eine Frau sich ihrem Mann gegenüber Freiheiten herausnehmen darf (. ..)‘‘.
Mein Lieblingsautor:
Unter den vielen Büchern, die ich gelesen habe, habe ich keinen Lieblingsautoren gefunden. Ich muss also noch weiter suchen und weiter lesen.
Lara Oumard, 18, wird kein Schiller-Fan mehr
Mein Lieblingsbuch:
„Ohne ein Wort“ von Linwood Barclay. Ein wirklich sehr, sehr spannendes Buch, das einen die ganze Nacht fesseln kann.
Darum geht es:
Die 14-jährige Cynthia steckt mitten in der Pubertät. Eines Abends gerät sie in einen bösen Streit mit ihren Eltern und wünschte ihnen daraufhin den Tod. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater, ihre Mutter und ihr Bruder verschwunden. Spurlos. „Ohne ein Wort“. Es gibt keine Hinweise, keine Nachrichten. Die Familie ist wie vom Erdboden verschluckt. Erst mit 39 Jahren, als Cynthia selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Hinweise aus ihrer Vergangenheit auf. Mysteriös, gefährlich, tödlich – es ist ein Spiel aus der Vergangenheit, bei dem die Karten neu gemischt werden.
Das Buch sollte jeder gelesen haben:
„Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Heinrich Böll. Ein wirklich lesenswertes Buch, mit einem immer noch aktuellen Thema: der Kritik am Sensationsjournalismus der Boulevardpresse.
Dabei bin ich eingeschlafen:
„Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller. Es ist bestimmt kein besonders schlechtes Drama und für die Schule sicherlich ein Muss, aber es hat mich einfach nicht wirklich gefesselt.
Der schönste Satz aus einem Buch:
Ich habe zwei Lieblingssätze, beide aus Büchern von Nicholas Sparks.
„Eigentlich ist es egal, wo du bist. Der Mond ist nie größer als dein Daumen.“ Aus: „Das Leuchten der Stille“:
„Mir wurden keine Denkmäler gesetzt, und mein Name wird bald vergessen sein. Doch ich habe jemanden geliebt, mit Herz und Seele, und das war mir immer genug.“ Aus: „Wie ein einziger Tag“.
Meine Lieblingsautoren:
Nicholas Sparks, Mary Higgins Clark, Stephenie Meyer und J. K Rowling. Alles ganz verschiedene Autoren mit vielen verschiedenen Facetten.

