„Es wird abgehen wie Schmidts Katze“
Salzgitter Ortsrat Nordost freut sich über Aufstieg Steterburgs zu Schwerpunktraum bei Stadtentwicklung
Die Entwicklung der in den 1930er Jahren in nur wenigen Monaten aus dem Boden gestampften Siedlung Steterburg wird gleichgesetzt mit der von Salzgitter-Bad, Gebhardshagen und Lebenstedt. Eine Beschlussvorlage dieses Inhalts nahm der Ortsrat der Ortschaft Nordost jüngst mit Genugtuung zur Kenntnis.
Bei der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes wird Steterburg zu einem sogenannten Schwerpunktraum. „Endlich. Das haben wir schon lange gefordert“, betont CDU-Fraktionschef Christian Striese. Da sich in der Ost- und Westsiedlung und im Seeviertel die Förderung langsam ihrem Ende zuneige, sei es nur logisch, dass Salzgitter-Thiedes lange vernachlässigte Siedlung nun an der Reihe sei.
Die konkrete Umsetzung bedürfe nun nur noch des Ratsbeschlusses, weiß Ortsbürgermeister Wilhelm Schmidt. 2014 beginne die nächste Förderperiode des Stadtumbauprogrammes des Bundes. Der Bedarf müsse daher im kommenden Jahr angemeldet werden. Um in den Genuss von Fördermitteln zu kommen, müssten, so Schmidt, Voruntersuchungen geschehen. Diese müsse die Stadt an einen Gutachter vergeben. In den Haushalt 2013 müsste dafür eine Summe von 100 000 Euro eingestellt werden.
Leerstand, antiquierte Wohnungszuschnitte, schlechte Bausubstanz, verwilderte Gärten kennzeichnen die Siedlung seit Jahren. Aber sie verfügt durchaus über Pfunde, mit denen sie wuchern kann: Einen harten Kern engagierter Bürger, intakte Straßen, gute Infrastruktur mit Grundschule, Kindergärten, Krippen, Mehrgenerationenhaus, Bücherei, Einkaufsmöglichkeiten und bald auch einem Bürgertreff , zentrale Lage zwischen Braunschweig, Lebenstedt und Wolfenbüttel und nicht zuletzt eine gute Autobahnanbindung.
Nicht nur Striese ist daher sicher: „Wenn hier Mittel fließen, geht es mit der Siedlung ab wie Schmidts Katze!“

