Neue Düsen massieren im Wasser die Rücken
Gebhardshagen Besucher des Gebhardshagener Schwimmbads können sich künftig von drei Massagedüsen-Batterien verwöhnen lassen.
Der nächste Sommer kommt bestimmt – unter diesem Motto hat die rührige Rentnertruppe im Waldschwimmbad von Gebhardshagen mitten im Winter und wie immer ehrenamtlich eine neue Attraktion zusammengeschraubt. .
Vor gut vier Jahren hatten die rüstigen Rentner zur Freude der Kinder eine zwölf Meter lange und zwei Meter breite Edelstahl-Rutsche gebaut. Noch vor dem ersten Schneefall sind sie nun mit der Installation der Massagedüsen fertig geworden, die in Intervallen von der Technikzentrale aus in Betrieb gesetzt werden. Etwa eineinhalb Meter voneinander entfernt dürfen sich die Schwimmer ihre Rücken massieren lassen.
Drei bis vier Wochen lang wurde gegraben, zusammengesteckt und -geschraubt. „Pumpe und Kleinmaterial haben insgesamt etwa 1000 Euro gekostet“, verrät Harald Hartung, Vorsitzender des SV Glück Auf Gebhardshagen, der das Freibad betreibt. Der Verein finanzierte dieses Projekt.
Hartung freut sich darüber, dass damit die Attraktivität des Bads weiter gesteigert wird. Das Konzept hatten der Technische Leiter, Günter Kleindienst, und Elke Gajewski entworfen, maßgeblich beteiligt waren auch Werner Wunsch, Willi Ziems und Günther Meyer.
Der Vorsitzende weiß, was er an den Ehrenamtlichen hat. „Ich habe während der Arbeiten schon mal eine Flasche Schnaps zum Aufwärmen hingebracht“, sagt er. Auch Helmut Hecht, stellvertretender Vorsitzender, habe sich eingebracht: „Er hat den fleißigen Helfern zweimal ein Frühstück spendiert“, lobt Harald Hartung.
Auf dem Gelände des Waldschwimmbads soll sich in diesem Jahr noch einiges andere tun. Nach dem Ende der Saison soll der Kinderspielplatz mit weiteren Geräten ausgestattet werden. Das Geld kommt in diesem Fall aus Ortsratsmitteln, auch der Verein gibt seinen Teil dazu.


