Wunderbare Advent- Einstimmung
Bortfeld Das Konzert des Singkreises Bortfeld am Vorabend des ersten Advent in der evangelischen St.-Georg-Kirche wurde eine perfekte Advent-Einstimmung.
Das Programm stand unter dem Motto „Die wunderbare Zeit ist nah“. So hieß denn auch das Auftaktlied, dessen Text und Musik aus der Feder des britischen Komponisten John Rutter stammen. Pfarrerin Susann Golze begrüßte die Besucher im voll besetzten Gotteshaus und rief ihnen zu: „Machet die Tore weit“, auf dass Gottes Sohn, der König der Herzen, einziehen könne.
Ludger Tolksdorf, der Vorsitzende des Singkreises (und einer der Tenöre) sagte zu den Zuhörern, zu denen auch Ortsbürgermeister Wolfgang Brandes an seinem Geburtstag gehörte: „Wir wollen Sie mit Liedern aus vielen Teilen der Welt einstimmen auf die Adventszeit.“
Einstimmen bedeutet auch mitnehmen, wie es beispielsweise in dem von Paul Gerhardt geschriebenen Lied „Wie soll ich dich empfangen“ heißt. Chorleiterin Christiane Rust tat dies, indem sie die Gemeinde durch Mitsingen in den Canon mit einband.
Neu war diesmal, dass ein weiterer Tenor des Singkreises diesen bei zwei Liedern am E-Piano begleitete. Thomas Willke tat dies sehr dezent, wobei er aber in dem aus der Karibik stammenden Titel „De virgin Mary“ das Swing-Tempo vorgeben durfte.
Die 28 Sängerinnen und Sänger des Singkreises, die am Samstag mitwirkten, überzeugten wiederum durch ihren erfrischenden Gesang. Die Chormitglieder folgten ihrer Leiterin Christiane Rust mit sicht- und hörbarer Begeisterung.
Die Volkslieder wie „Lasst uns froh und munter sein“ und „Morgen, Kinder“ oder den Gospelsong „Good news“ trugen sie mit tänzerischer Leichtigkeit vor, das Stück „Joy to the world“ (nach dem Psalm 98, „Singet dem Herrn ein neues Lied“, und der Musik von Georg Friedrich Händel) mit der gebotenen Ernsthaftigkeit.
Das Ensemble „Gaudeamus“ begleitete in manchen Liedern den Chor. Zudem bewies es unter seiner Leiterin Gisela Eickmeier-Perger viel Mut, indem es unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach und Händel, die eher für Cembalo, Orgel oder Blechbläser geschrieben sind, eindrucksvoll auf vier Blockflöten darbot.
Das Publikum, das allen Mitwirkenden mit Klatschmärschen dankte, erhielt als Zugabe noch einmal das Eingangslied.
