Papier oder Datei – Meinungen gehen auseinander
Wendeburg Papierloses Büro – Rathaus-Sekretariat startet Umfrage
Müssen Tagesordnungen und Vorlagen für die Fachausschuss- und Ratssitzungen noch ausgedruckt, eingetütet und den Ratsmitgliedern in den Briefkasten gesteckt werden? Oder kann sich im Zeitalter des Internets jeder selbst die nötigen Informationen abrufen und ausdrucken? In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres klang diese Frage an – eine Antwort darauf gibt es bislang nicht.
Bislang noch fährt Gemeindebote Henning Schrader die Unterlagen zu den 26 Ratsmitgliedern, er bestückte auch die Aushangkästen in den Dörfern: Beides ein besonderer Service der Verwaltung. Wie viele Aushangkästen in den Ortschaften erforderlich sind, wurde bereits im Sommer kritisch beleuchtet.
Bedingt durch den Ausbau der Schulkindbetreuung und den Bau der Mensa an der Grundschule werde der Gemeindebote künftig mehr Hausmeister-Arbeiten übernehmen müssen, wurde in der Dezember-Sitzung der Hintergründe für die Diskussion um das „papierlose Büro“ erklärt.
Eine Versuchsrunde endete mit unterschiedlichen Meinungen: Während die einen auf die Papierform schwören, reichen den anderen die PDF-Dateien, die über den Internet-Sitzungskalender der Gemeinde abgerufen werden können.
Um ein genaues Meinungsbild zu bekommen, wurden alle Ratsmitglieder befragt. „Wir haben aber noch nicht alle Rückmeldungen“, sagt Yvonne Giersch vom Sekretariat des Wendeburger Rathauses, zu dem auch das Büro des Rates gehört.
Im Internet ist der Sitzungskalender der Gemeinde unter www.wendeburg zu finden.

