Kinder sangen: Leise rieselt der Schnee auf die Wenser Allee
Wense Diskussionsrunden, Präsentationen – und eine Überraschung beim Dorfabend unserer Zeitung
Die beiden kleinsten Ortschaften der Gemeinde Wendeburg standen beim Dorfabend unserer Zeitung im Wenser Pflanzeneck im Mittelpunkt: ein kleines Podium, eine kleine Bühne, in gemütlicher Runde verfolgten die rund 50 Gäste Diskussionsrunden, Präsentationen – und eine Überraschung. Zum Auftakt sangen die Kinder beider Dörfer umgedichtete Weihnachtslieder: Mit Zipfelmützen und musikalischer Begleitung trällerten sie unter anderem „Leise rieselt der Schnee auf die Wenser Allee.“ Die Besucher schmunzelnden, lachten und bedachten den Nachwuchs mit warmem Applaus. Und die kleinen Geschenke als Dankeschön überreichte der Nikolaus höchstpersönlich – der Mann in rotem Mantel verzichtete sogar auf seine Gage: Das Geld spendete er der Aktion unserer Zeitung „Das Goldene Herz“.
Passend zum Sketch „De Boom nadelt“, den die Landfrauen auf äußerst amüsante Weise präsentierten, ging es in der zweiten Gesprächsrunde um das Thema Kultur. Christopher Graffam als Vorsitzender des Kulturrings berichtete von der Problematik, geeignete Räume zum Üben zu finden. „Unsere Kreativität ist grenzenlos, nur die bestehenden Möglichkeiten verlangen fast genauso viel Kreativität“, stellte der Bortfelder klar. „Es geht uns nicht um die große Bühne, um ein Schauspielhaus, sondern viel mehr um das große Potenzial, was ausgeschöpft werden muss.“
Eine Aussage überraschte viele Besucher: „Es gibt in der Gemeinde übrigens mehr Kulturschaffende als Sportler.“ Der Bürgermeister sagte mehr Unterstützung zu – allerdings eher in Beraterfunktion als mit finanziellen Mitteln. „Wir wissen, dass der Bereich Kultur die wenigsten Zuwendungen bekommt. Aber wir beraten gerne, beispielsweise, wenn es um Auflagen der Gema geht“, erklärte Albrecht.
Imke Loewe als Veranstalterin gab einen kleinen Rückblick: Für sie als junge Mutter sei es vor einigen Jahren das Einfachste gewesen, Kultur zu sich nach Hause zu holen – die Räumlichkeiten seien schließlich vorhanden gewesen.
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