Teile des Landkreises Peine ohne Wasser
Peine Eine erfrischende Dusche bevor es zur Arbeit geht – viele Anwohner im Landkreis Peine mussten am Dienstag darauf verzichten. Grund: Das Wasser blieb weg.
Einige Teile des Landkreises Peine mussten am Dienstagmorgen ohne Wasser auskommen. Betroffen waren Bortfeld und Schmedenstedt sowie die Ortschaften der Gemeinde Vechelde mit Ausnahme von Fürstenau und Wahle.
Ursache für das Problem war laut Wasserverband Peine ein technischer Defekt. „Eine Reglerstation in Salzgitter-Üfingen ist ausgefallen. Diese reguliert den Durchfluss des Wassers aus dem Harz in unser Trinkwassernetz“, erklärt Sprecherin Sandra Ramdohr. Die Folge des Ausfalls sei ein Druckabfall im Netz gewesen.
Wasser aus anderer Laufrichtung eingespeist
Die betroffenen Haushalte bekamen das am Morgen deutlich zu spüren – in einigen Fällen plätscherte das Wasser nur noch aus dem Hahn, in anderen Fällen blieb es sogar ganz weg. „Das kommt immer darauf an, wo man lebt. Liegt die Wohnung im dritten Stock und steht das Haus zudem auf einem Berg, kann es schon passieren, dass gar kein Wasser mehr ankommt", so Ramdohr.
Nachdem der Defekt bemerkt wurde, habe man allerdings sofort gegengesteuert. „Wir haben umgehend Wasser aus einer anderen Laufrichtung ins Netz eingespeist“, erklärt die Sprecherin. Um 8.45 Uhr sei der Druck dann wiederhergestellt gewesen.
Eintrübung des Wassers zu erwarten
Die Folgen des Ausfalls allerdings werden die Anwohner in den betroffenen Ortschaften wahrscheinlich noch den ganzen Tag über spüren. „Durch die Strömungsumkehr können sich natürliche Partikel vom Rohr lösen“, erläutert Ramdohr. „Infolgedessen trübt sich das Wasser womöglich ein.“ Hygienisch sei das Ganze aber absolut unbedenklich.
Warum der Regler in Salzgitter-Üfingen ausgefallen ist, dazu liegen bisher noch keine Erkenntnisse vor.

