Südstadt- Förderung – „Unsere Arbeit trägt Früchte“
Peine Eine positive Bilanz zog Peines erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre der Städtebauförderung der Südstadt.
„Seit nunmehr zehn Jahren fließen Fördermittel, die sich Bund, Land und die Stadt Peine zu je einem Drittel teilen, in private und öffentliche Projekte“, erklärte der Stadtrat. Nach einer Anmeldung ein Jahr zuvor wurde die Stadt Peine im Mai 2003 in das Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen.
„Es ist erkennbar, dass in dieser Zeit in der Südstadt einiges vorangegangen ist. In den vergangenen Jahren ist unheimlich viel passiert“, freut sich Hans-Jürgen Tarrey. Gleichzeitig hofft er auf eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit den Fördermittelgebern: „Unsere Arbeit trägt Früchte.“
Als gelungenes Beispiel nannte der Stadtrat die Umgestaltung der ehemaligen Maschinenbauhalle Franke an der Pfingststraße zu einer Jugendfreizeiteinrichtung. Seitdem habe sich „Nummer 10“ zu einem beliebten Treffpunkt für Kinder und Jugendliche entwickelt. Neben Freizeit- und Ferienangeboten werden dort regelmäßig Flohmärkte und Veranstaltungen angeboten, die nicht nur von Bewohnern der Südstadt wahrgenommen werden.
Ein weiteres Highlight der 10-jährigen Städtebauförderung sei die Südstadtgalerie, die ein besonderes Projekt der sozialen Stadt sei und „in hohem Maße identitätsstiftend“ wirke. Zehn Stelen zeigen an der Braunschweiger Straße Motive zur Geschichte, zur Arbeit und zum Leben in der Peiner Südstadt. Als wichtiges Sanierungsprojekt führte Tarrey das bekannte Stadttheater Peiner Festsäle an, das „mit seiner Sogwirkung dafür sorge, dass auch andere Besucher ins Quartier kommen“, so der Stadtrat.
Bisher wurden Zuschüsse in einem Gesamtrahmen von rund 7,2 Millionen Euro bewilligt. 3,8 Millionen konnten davon bislang ausgezahlt werden. „Da der Bund seit mehreren Jahren Städtebauförderungsmittel deutlich kürzt, bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen tatsächlich noch realisiert werden können.“ Handlungsbedarf habe die Stadt jedenfalls für mindestens zehn weitere Jahre.

